Gefallenenehrung im Park

Natürlich war es auch in diesem Jahr nur möglich unter bestimmten hygienischen Bedingungen, ausschließlich mit einer kleinen Abordnung zur sonst üblichen Gefallenenehrung im Park zu versammeln. Trotzdem hielt der Vorstand des Wadersloher Schützenvereins an dieser wichtigen Tradition fest.

Immerhin war es im Gegensatz zum Vorjahr schon einmal möglich sämtliche Vorstandskollegen hier hin einzuladen, betonte Oberst Rudi Vienenkötter in seiner kurzen Einleitung.

Wir wollen auch in dieser schwierigen Zeit der Pandemie das Erinnern und Gedenken nicht vergessen – machte der 1. Vorsitzende deutlich.

Mit folgenden Worten sprach er in diesem Jahr am Ehrenmal im Park:

 

Liebe Königin Ingrid, lieber König Reinhard,

liebe Vorstandskollegen und verehrte Zuschauer via Internet !

ich heiße Sie und Euch alle hier herzlich willkommen zu unser diesjährigen Kranzniederlegung. Zum wiederholten Mal kommen wir hier unter bisher nie da gewesenen Bedingungen in unserer Vereinsgeschichte zusammen.

Verschweigen möchte ich allerdings nicht, dass wir noch im vergangen Jahr mit ausschließlich 6 Personen hier zugegen sein konnten und wir dagegen heute schon mit einer stattlichen Zahl an Vorstandskollegen auftreten.

In guter alter Tradition würden wir in Wadersloh am zweiten Wochenende im Juni unser Schützenfest feiern. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges, haben wir das ohne Unterbrechung und mit viel Freude getan. Dass sich dies einmal ändern könnte, hat sich lange Zeit niemand von uns vorstellen können.

Wir kommen gerade aus einer Schützenmesse, anders als wir sie kennen. In kleiner Runde haben wir der ?? Verstorbenen des laufenden Geschäftsjahres gedacht, die uns für immer verlassen haben. Dies ist einer der drei Punkte unseres Traditionsfestes, die wir ähnlich wie im vergangenen Jahr unbedingt und ungeachtet der Pandemie aufrechterhalten wollten.

Ein zweites Element unseres Brauchtums war ein gestriger Besuch in Begleitung unseres Königspaares und Hofstaates am Seniorenheim St. Josef bei Menschen, die durch ein kleines Virus in dieser Zeit besonders viel verloren haben, was sie in ihrer Lebenssituation so dringend gebraucht hätten.

Zum dritten stehen wir gemeinsam als Vorstand hier für die heutige Gefallenenehrung, eine Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt; mit einer eindeutigen Mahnung an alle.

Mit einer Portion Wehmut und Traurigkeit denken wir in dieser Minute an das, was uns bei einem Schützenfest 2021 erwartet hätte . . . Bedauerlicherweise lässt es sich auch in diesem Jahr nicht machen. Der Grund ist uns allen hinlänglich bekannt.

Unser Gemeindeleben stand im vergangen Jahr nahezu still. Das gilt nicht nur für die 6 Schützenvereine der Gemeinde. Wadersloh verfügt über in etwa 60 Vereine und Gruppierungen. Unser gewohntes Miteinander wurde durch die Covid-Krise und die notwendigen Beschränkungen empfindlich gestört.

In diesem Jahr wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. In Wirklichkeit wurde sie aber nur 21, „wegen Vorbereitung zum Hochverrat und wegen Feindbegünstigung zum Tode verurteilt.“

Seit über 75 Jahren herrscht in Europa so etwas wie Frieden. In Deutschland haben wir – nach einer mehr als schrecklichen Zeit - seit 1949 wieder eine Demokratie. Der Mauerfall 1989 beendete den ‚Kalten Krieg‘ und vereinte ein geteiltes Deutschland.

Jetzt, heute stehen wir einer Generation gegenüber, die erst Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg geboren ist, einer Generation, die die deutsche Trennung nicht mehr persönlich erlebt hat, eine Generation, die in einem niemals zuvor so von Perspektiven, Wohlstand und demokratischen Verhältnissen gezeichneten Deutschlands aufgewachsen ist und dies für selbstverständlich hält – nicht etwa für ein besonderes Privileg.

Dazu kommt, dass die Generation meiner Großeltern, welche ein ganz anders Deutschland erleben musste, langsam aber stetig die Bühne des Lebens verlässt. Diese Zeitzeugen mit ihren Geschichten und Emotionen werden zu einer Notiz im Geschichtsbuch im Wandschrank.

Allein aus diesen beiden Gründen stehen wir in diesem Augenblick gemeinsam hier und reden an diesem Ort über das Erinnern und über das Nicht-Vergessen.

Der junge Widerstandskämpfer Hans Scholl – Mitglied der „Weißen Rose“ schied am 22. Februar 1943 um 17.02 Uhr durch das Fallbeil nach einem Urteil des berüchtigten Richters Roland Freisler mit den Worten „Es lebe die Freiheit“ aus dem Leben.

Am selben Abend feierten etwa drei¬ bis viertausend Studenten ihren Haustechniker Jakob Schmid als Helden. Er hatte die Geschwister Scholl beim Verteilen der Flugblätter in der Universität beobachtet und für ihre Verhaftung gesorgt.

Es gibt auch heute genug Menschen, die applaudieren an den falschen Stellen . . .

Ein kleiner Blick über den sogenannten ‚Tellerrand‘ macht schnell deutlich, dass dieser vermeintlich selbstverständliche Zustand ein Privileg ist.

In Afghanistan wird versucht, mit den einst herrschenden islamistisch-militanten Taliban Frieden zu schließen, in der Sahelzone nutzen Dschihadisten ethnische Spannungen aus, um sich auszubreiten. In Belarus demonstrieren derzeit die Menschen für ihr Wahlrecht und gegen den amtierenden Diktator mit der Konsequenz, dafür eingesperrt zu werden.

Die Corona-Pandemie hat sicherlich viele Krisenherde der Erde überlagert, aber nicht gelöst. Sie zeigt uns jedoch über die kriegerischen Spannungen in der Welt hinaus, wie wichtig ein soziales und friedliches Mit- und Füreinander für uns Menschen hier vor Ort ist.

Das Virus führt uns unmissverständlich vor Augen wie zerbrechlich ein menschliches Leben ist. Die Krise kann möglicherweise unserer Tradition sowie unseren Werten „Glaube, Sitte, Heimat“ ein neues Bewusstsein verleihen.

Wir stehen heute - wenn auch nur bedingt repräsentativ - für einen Verein von mehr als 1.400 Schützen. Es ist unsere Aufgabe in dieser Stunde die Erinnerungsarbeit zu tun, weit über ein ausgefallenes Schützenfest hinaus!

 

Ich danke Ihnen und Euch für die Aufmerksamkeit.

 

Zum Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder, aller Opfer von Krieg und Gewalt, damals wie heute, wurde im Anschluss unter musikalischer Untermalung ein Kranz am Ehrenmal niedergelegt.


Schützenmesse am 13.06.2021

In diesem Jahr findet eine digitale Schützenmesse bereits am Sonntag den 13.06.2021 um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Margareta statt.

 

Ermöglicht wird die Übertragung durch  "Mein Wadersloh", wofür wir ein großes Dankeschön aussprechen möchten.


Trotz wiederholt schwieriger Bedingungen wurden alle Fahnen der auswärtigen Vereine zum eigentlichen Schützenfesttermin gehisst

Auf dem Festplatz wurden die Fahnen sämtlicher Gastvereine gehisst.

Foto: Oberst Vienenkötter und Königspaar wohnten mit Vorfreude auf ein Schützenfest 2022 der Aktion bei.


Und noch ein Jahr ohne Schützenfest in Wadersloh

Für die Schützen aus Wadersloh heißt es in diesem Jahr zum zweiten Mal "Ein Jahr ohne Schützenfest". Das hatte man noch im vergangenen Jahr einstimmig für einmalig gehalten - doch es kam anders. Der Schutz unserer Mitglieder und der möglichen Besucher steht für uns eindeutig und alternativlos im Vordergrund macht Oberst und 1. Vorsitzender Rudi Vienenkötter auf Anfrage unmissverständlich klar.

 

Analog zum vergangenen Jahr möchte der Vorstand des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e.V. im Rahmen der Möglichkeiten seinen Mitgliedern die anstehenden Tage des Schützenfestes jedoch ein wenig "versüßen". Ziel ist es - so der Major Michael Bernzen - gegenüber der "Glocke" jedem Vereinsmitglied auf Wunsch eine kleine Option zukommen zu lassen, anstelle der vielen gemeinsamen Stunden auf einem Schützenfest 2021, das leider zum wiederholten Male der momentanen Pandemie zum Opfer gefallen ist. Wir wollen gerade in dieser schwierigen Zeit möglichst niemanden vergessen.

 

So hat der Vorstand des Vereins in einer - erstmalig in der Vereinsgeschichte durchgeführten - digitalen Vorstandssitzung die Idee entwickelt jedem Mitglied in Anlehnung zu dem gemeinsamen Rinderwurstfrühstück am Schützenfestmontagmorgen eine Rinderwurst zukommen zu lassen. Nicht fehlen wird auch hier die obligatorische Flasche Bier, gestiftet durch den Verein. So hat jeder von uns die Möglichkeit - wenn auch nicht im Schützenzelt und in üblicher Gemeinschaft - ein kleines Rinderwurstfrühstück 2021 zu erleben.

 

Die Gelegenheit sich dieses kleine Rinderwurstfrühstückes habhaft zu machen besteht für jedes Vereinsmitglied am  sog. Schützenfestwochenende am Samstag, 12.06.2021 von 9:00 - 13:00 Uhr und am Sonntag, 13.06.2021 von 9:00 - 13:00 Uhr. Die Ausgabe findet auf dem Parkplatz vor dem Rathaus in Wadersloh statt. Es bedarf hierfür keiner Vorbestellung oder ähnlichem.

 

Die Gelegenheit möchte der Vorstand des Vereins - vorbehaltlich eines Ansteigens der Inzidenzwerte im Ort - einem jeden interessierten Mitglied zum diesjährigen eigentlichen Termin des Schützenfestes 2021 schon jetzt in Aussucht stellen.

 

Außerdem ist der Verein gut für 3 Bier der Größe 0,3 (Gutschein bekommt jeder Schützenbruder zugesandt), die man in den Wadersloher Gastronomiebetrieben vom 12.06. bis zum 30.09.2021 einlösen kann:

  • Gaststätte Berlinghoff
  • Restaurant Fuchshöhle
  • Hotel Ellisa
  • Hotel Eusterschulte
  • Miss Elly
  • Pizzeria Da Giovanni
  • Stellwerk

Ebenfalls bemüht ist man auch in diesem Jahr darum bestimmte Elemente des traditionellen Schützenfestes im Rahmen der momentanen Möglichkeiten aufrechtzuerhalten. Dazu zählt unter anderem der Besuch des Gottesdienstes in diesen Tagen, um unter anderem der verstorbenen Schützenbrüder des vergangenen Jahres zu gedenken. Hier ist mit Rücksicht auf die Situation nur die Teilnahme einer minimierten Abordnung des Vereins vorgesehen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit den Gottesdienst auch online zu verfolgen.

 

Zum Schluss noch ein Hinweise zu den Beiträgen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Kassierer des Vereins auf Grund der Corona-Pandemie erst ab August unterwegs sind, um bei den Mitgliedern, die Barzahlung wünschen, den Mitgliedbeitrag für 2021 in Höhne von 20,- € zu erheben.

Der Einzug per Lastschrift erfolgt bei den übrigen Mitgliedern dann anschließend.


Oberst Rudi Vienenkötter informiert persönlich das Wadersloher Königspaar

Die gemeinsame Absage des Schützenfestes 2021 durch die in der Großgemeinde ansässigen Schützenvereine hatte bereits ihre Runde gemacht. Dennoch wollte der Oberst und 1. Vorsitzende des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e.V. es sich nicht nehmen lassen, das Königspaar Ingrid und Reinhard Ottensmann persönlich über die momentane Situation in Kenntnis zu setzen.

Es ist momentan davon auszugehen, dass auch 2021 kein "normales" Schützenjahr - wie wir es kennen - werden wird.

Rudi Vienenkötter bedankte sich bei den beiden Repräsentanten des Vereins für deren großes Verständnis und überreichte eine kleine Osterüberraschung, verbunden mit den Wunsch "Haltet durch" und "Bleibt bitte gesund".

"Sobald es die Umstände zulassen, werden wir uns in geeigneter Form wieder persönlich treffen" sicherte der 1. Vorsitzende gegenüber dem Königspaar zu. 

von links: König Reinhard Ottensmann, Rudi Vienenkötter (Oberst), Königin Ingrid Ottensmann


Schützenfest 2021


Ein kleines Dankeschön an Alle, die die Stellung halten

Ein Besuch im Seniorenheim  St. Josef an der Diestedder Straße hatte im vergangenen Jahr zum ausgefallenen Schützenfest 2020 aus gegebenen Anlass ausschließlich durch den Vorstand stattgefunden.

Angekündigt hatte sich nun eine kleine Abordnung des Vorstandes des Schützenverein St. Margrethen Wadersloh e.V. Hier war man sich bewusst, dass die Einrichtung in den vergangenen Wochen und Monaten eine mehr als schwierige Phase durchlebt hat aufgrund der vorherrschenden Pandemie.

In diesen schwierigen Zeiten hatte sich Rudi Vienenkötter als 1. Vorsitzender des Schützenvereins auf die Fahne geschrieben ein kleines Zeichen zu setzen, um zu zeigen, dass man die Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung nicht vergessen habe.

Als Vorfreude auf ein kommendes Schützenfest und als Erinnerung an die vergangenen Feste überreichte er im Beisein seiner Kollegen für jeden Wohnbereich eine kleine Collage mit Impressionen vergangener Schützenfeste.

Die beiden Vertreter der Jungschützenkompanie Tobias Niehüser und Johannes Henkelmann hatten darüber hinaus für jeden Bewohner im Hause eine Süßigkeit mitgebracht, die ihnen in schwierigen Tagen, die sicherlich noch vor uns allen liegen, ein wenig versüßen soll.

Der Oberst betonte in einer kurzen Ansprache, dass durch die Medien niemandem im Schützenverein verborgen geblieben sei, dass zahlreiche Mitbewohner des Hauses nach einer Erkrankung im Kontext der Pandemie ihr Leben verloren haben. Speziell für diese Menschen hatte die Abordnung eine Kerze mitgebracht. Diese soll entzündet werden um auch an die Menschen aus dem Senorenheim zu denken, die diese Pandemie nicht überlebt haben.

Die Einrichtungsleiterin Astrid Thiele-Jerome dankte den Anwesenden für die Anerkennung für die Bewohner und Mitarbeiter und berichtete im gleichen Zuge von dem momentanen Arbeitsaufkommen und der Situtation im Hause. Der stellvertretende Pflegedienstleiter Alexander Hauffen versorgte die Gäste mit einigen Informationen zur aktuellen Situation aus dem Hause.

Im Wissen um eine momentan noch nicht absehbare Planung eines kommenden Schützenfestes versicherten die Schützenbrüder der Leitung der Einrichtung jedoch wiederum eine geeignete Möglichkeit zu finden, um im Sommer wieder als Schützenverein in einem angemessenen Rahmen an der Diestedder Straße 4 einen Besuch abzustatten.

Abschließend wünschte Oberst Vienenkötter den Bewohnern und Mitarbeitern für diese Zeit alles Gute, ganz viel Kraft und Gottvertrauen mit den Worten "Bleiben Sie gesund und besonnen!".

von links: Johannes Henkelmann (Vorstand Jungschützen), Ulli Fleiter (Geschäftsführer), Michael Bernzen (Major), Astrid Thiele-Jerome (Einrichtungsleiterin), Rudi Vienenkötter (Oberst), Tobias Niehüser (Kompanieführer Jungschützen)

von links: Johannes Henkelmann (Vorstand Jungschützen), Michael Bernzen (Major), Alexander Hauffen (Stv. Pflegedienstleiter), Rudi Vienenkötter (Oberst), Tobias Niehüser (Kompanieführer Jungschützen)


Corona organisiert das Gedenken am Ehrenmal neu

Die Pandemie zwingt zu einem Gedenktag ohne die gewohnte musikalische Begleitung und unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Der Schützenverein St. Maragerethen e.V. Wadersloh war von der Gemeinde Wadersloh gebeten worden das Gedenken am Volkstrauertag unter diesen besonderen Umständen im Rahmen einer bewusst klein gehaltenen Gedenkveranstaltung wahrzunehmen. Allerdings stand jedem Teilnehmenden die Hoffnung auf das nächste Jahr und einer Rückkehr zur gewohnten Tradition ins Gesicht geschrieben.

Die kleine Abordnung des Vereins gedachte den Verstorbenen der beiden Weltkriege und denen, die ihr Leben in aktuellen Konflikten auf dem Erdkreis verloren haben. 

Der 1. Vorsitzende und Oberst der Wadersloher Schützen Rudi Vienenkötter erinnerte mit den folgenden Worten:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wadersloh,

 

nur in "gewisser Weise" gemeinsam können wir hier in Wadersloh den Volkstrauertag 2020 begehen, den ich persönlich als sehr problematisch empfinde.

Problematisch, weil über 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und mehr als 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs die Zeitzeugen sich reduzieren, beziehungsweise aus dem Alltag verschwinden.

 

Das hat sicherlich im Jahr 1920 bei der Einführung des Volkstrauertags im Kontext des Gedenkens an die Kriegstoten des Ersten Weltkriegs gänzlich anders ausgesehen.

 

Es ist heute unsere Aufgabe als Schützenverein, auf Bitte der politischen Gemeinde, stellvertretend für alle Wadersloher, ein Zeichen zu setzen.

 

Heute - im Jahr 2020 - führen wir so etwas wie einen "Krieg" gegen das Corona-Virus, stehen hier in ungewöhnlicher Runde am Ehrenmal mit einem Kranz in den Händen und hören eine Ansprache zum Volkstrauertag ...

 

Unsere Gedanken sind auch heute bei den unzähligen Toten der Kriege, von Gewalt und Terror sowie den Opfern von Vertreibungen.

Das ist das GEDENKEN!

 

Was können wir nun davon in das HEUTE herüber retten?

 

Es gilt auch junge Menschen in Wadersloh zu berühren, zu zeigen, dass eine Frustration kein Motiv für Fremdenhass oder Rassismus ist.

 

Der kürzlich verübte Terroranschlag von Wien geschah zu einer Zeit und an einem Ort, wo ganz normale Menschen Lebensfreude suchten.

 

Wir kennen heute das Milieu und den Nährboden, welche die beiden Weltkriege haben werden lassen.

 

Heute genügen drei Flugzeuge um einen Krieg zu entfesseln. Wären die Flugzeuge seinerzeit nicht ins World Trage Center geflogen, sondern in den Frankfurter Messeturn - hätten wir Deutschen dann zum Frieden gemahnt ..

 

Mehrere Jahrzehnte liegen zwischen den geschilderten Begebenheiten, doch die Prinzipien ähneln sich:

 

Jemand setzt seinen Willen mit Gewalt durch. Es wird die Verbreitung von Angst genutzt, statt zu argumentieren. Die Ehrfurcht vor dem Leben des Gegenüber wird ausgesetzt. Vertrauen wird zerstört und bleibt aus.

 

Mahatma Gandhi hat uns folgendes hinterlassen: "Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."

 

Danke für Ihre/Eure Aufmerksamkeit.

Die Abordnung bestehend aus 2. Vorsitzender und Major Michael Bernzen, 1. Vorsitzender und Oberst Rudi Vienenkötter, der amtierenden Majestät Reinhard Ottensmann und dem Kassierer Albert Scherf hielten im Anschluss an die Ansprache sowie der Kranzniederlegung eine Schweigeminute.


Herbstgeneralversammlung des Schützenvereins St. Margarethen e.V. an einem ungewöhnlichen Ort

Hierzu hatte sich der Vorstand des Vereins nach einer eingehenden Abwägung von einigen Wochen durchgerungen. So fand die Herbstgeneralversammlung des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e.V. in der "Scheune" auf dem Hof Oentrup an der Mühlenfeldstraße statt. Diese war zu diesem Zweck im Vorfeld entsprechend der Vorgaben der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW hergerichtet worden.

Vor dem eigentlich Beginn der Versammlung instruierte der Major und zweite Vorsitzende Michael Bernzen die Anwesenden im Hinblick auf die einzuhaltenden Verhaltensregeln aufgrund der Corona-Pandemie.

In seiner Begrüßung konnte der Oberst und erste Vorsitzende Rudi Vienenkötter eine Zahl von 117 Schützenbrüdern, darunter zahlreichen Ehrengäste begrüßen.

Nach dem Gedenken der verstorbenen Schützenbrüder sowie zwei ehemalige Königinnen leitete Vienenkötter zum Protokoll der Herbstgeneralversammlung vom 26.10.2019, verlesen von Geschäftsführer Ulli Fleiter über. Der Kassierer des Vereins Albert Scherf konnte wiederum von zahlreichen Neuaufnahmen im laufenden Geschäftsjahr berichten. Selbiger trug den Kassenbericht der Schießgruppe und des Hauptvereins vor. Auf die Bitte des Kassenprüfers Christian Essel erfolgte anschließend die Entlastung der Vorstandes.

Einen wesentlichen Punkt für den Entscheid unter den derzeitigen Bedingungen eine Mitgliederversammlung durchzuführen hatten die anstehenden Wahlen ausgemacht. So wurde mit der Wahl des ersten Vorsitzenden begonnen. Michael Bernzen dankte dem amtierenden Oberst herzlich für seine geleistete Arbeit in den vergangenen sechs Jahren seiner Wahlperiode zum Wohl der Wadersloher Schützen. Auf die Bitte nach Vorschlägen wurde dieser zur Wiederwahl vorgeschlagen. Auch die anschließende geheime Wahl stelle sich als eine gewisse Herausvorderung unter den Bedingungen von Coroan heraus. Hieraus ging der bisherige Amtsinhaber mit einer überwältigenden Mehrheit hervor.

Bereits am Anfang des Jahres hatten einzelne Kompanien bzw. Abteilungen des Vereins neue Offiziere aus ihren Reihen gewählt. Aufgrund des Ausfalls der Frühjahrsversammlung konnten diese jedoch nicht von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Dieses konnte am Samstagabend nun endlich vollzogen werden. So wurde für die Kanonierkompanie. auf Vorschlag ihres Hauptmanns Reinhold Borgmeier die Schützenbrüdern Christoph Kleinedieckmann und Andreas Mense als zukünftige Offiziere bestätigt. Für die III. Kompanie wurde nach erfolgter Wahl zu Beginn des Jahres auf Vorschlag des Kompanieführers Michael Laumann, der Schütze Jens Lübbers bestätigt. Der Kompanieführer der Jubilarkompanie Wolfgang Siewecke hatte bereits vor längerer Zeit seinen Rückzug angekündigt. Bernzen würdigte noch einmal die Verdienste von Wolfgang Siewecke. Hier hatte man sich auf den Offizier Clemens Holtmann als Nachfolger geeinigt. Auch dieser wurde in diesem Zuge von den anwesenden Mitgliedern bestätigt. Allen Vieren steht nun noch eine Beförderung durch den ersten Vorsitzenden des Vereins bevor.

Als Beisitzer für die II. Kompanie erfolgte die Wiederwahl  von Alfons Niehüser. Für die III. Kompanie bestätigte man nach Ablauf von drei Jahren Vorstandsarbeit das Vorstandsmitglied Jürgen Wickentrup. Beide konnte im Anschluss die Glückwünsche des Vorsitzenden entgegennehmen.

Im Top "Verschiedenes" wurden seitens des Vorstandes mehrere vorgesehene Termine für das kommende Jahr bekannt gegeben. Hierzu zählen unter anderem das Königspokalschießen 2021, das Königinnenpokalschießen 2021 sowie das Kompaniepokalschießen 2021.

Vor dem Hintergrund der Erfüllung der vom RKI festgelegten Kriterien Abstand und Zeit hatte man sich seitens der Verantwortlichen zum einen für eine spezielle Sitzordnung, zum anderen für die Durchführung einer zeitlich gestrafften Versammlung stark gemacht. So wurde in etwa 75 Minuten das Versammlungsgeschehen gekonnt abgehandelt. Darüber hinaus entschied man sich für eine sogenannte "doppelte Rückverfolgbarkeit" der Teilnehmer. So konnte sich nach einer schrftlichen Einladung des Vereinsmitglied verbindlich zur Versammlung anmelden, wurde am Eingang registriert und wurde gebeten sich an seinem Sitzplatz in einen Sitzplan einzutragen.

Alle Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit dem disziplinierten Verhalten aller Versammlungsteilnehmer. So wurde auch fast unmittelbar nach dem Schließen der Zusammenkunft die Scheune seitens der Besucher verlassen.  

Unmittelbar nach Beendigung der Mitgliederversammlung wurden alle gewählten Vertreter zum Gruppenfoto gebeten.

Hintere Reihe: (v.l.) Clemens Holtmann, Andreas Mense, Major Michael Bernzen, Anfons Niehüser, Oberst Rudi Vienenkötter

Vordere Reihe: (v.l.) König Reinhard Ottensmann, Christoph Kleinedieckmann, Dieter Hartmann, Jens Lübbers


Herbstgeneralversammlung auf dem Hof Oentrup

Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie fand die Zusammenkunft in der Scheune der Familie Oentrup an der Mühlenfeldstraße statt.

Die Wahl des besonderen Veranstaltungsortes erfolgte aufgrund der einzuhaltenden Kriterien im Zuge der Pandemie. Nach hinreichender Abwägung der Umstände , war es dem Vorstand der St. Margarethen-Schützen sehr wichtig zu diesem Zeitpunkt den Schützen eine Gelegenheit zur Teilnahme an einer Mitgliederversammlung zu gewähren.

 

 

Folgend der aktuellen Entwicklungstendenz der COVID-19 Fallzahlen in der Gemeinde Wadersloh behält Oberst Vienenkötter auch eine kurzfristige Absage bzw. Verschiebung des Termins vor.

Der Schützenverein St. Margarethen Wadersloh e.V. lädt seine Mitglieder zur Herbstgeneralversammlung am Samstag, 26. September 2020 um 20 Uhr auf den Hof Oentrup an der Mühlenfeldstraße ein. Hierzu hat bereits jedes Mitglied eine persönliche Einladung erhalten. Um eine Anmeldung im Vorfeld wird gebeten.

Die Verantwortlichen bitten jeden Teilnehmer der Zusammenkunft , das ausliegende Schutz- und Hygienekonzept der Veranstaltung, die Hinweisschilder zu den verschiedenen Hygienemaßnahmen sowie das Parkplatzkonzept zu beachten. Im Vordergrund steht hier die durchgängige Sicherstellung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen den anwesenden Personen sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in vorgesehenen Bereichen.

 

Im Kontext der aktuellen Corona Pandemie hatte man bereits die für den März dieses Jahres vorgesehene Frühjahrsgeneralversammlung absagen müssen. Zudem kann auch zum momentanen Zeitpunkt nicht abschließend von einer Frühjahrsgeneralversammlung im Jahr 2021 ausgegangen werden.

 

Mitglieder die bis 14 Tage vor Veranstaltung Kontakt zu Corona-Patienten hatten, die aus einem aktuellen Corona-Hotspot anreisen oder bei denen respiratorische oder sonstige Symptome vorliegen, die im Zusammenhand mit der Corona-Erkrankung bekannt sind werden vom Vorstand des Vereins gebeten auf eine Teilnahme an der Veranstaltung zu verzichten. Das Einverständnis zum hinterlassen der jeweiligen Kontaktdaten vor dem Hintergrund der momentan geltenden behördlichen Vorgaben wird vorausgesetzt.

 

 Die Tagesordnung orientiert sich - laut Oberst und 1. Vorsitzenden Rudi Vienenkötter - in diesem Fall ausschließlich an den wesentlichen erforderlichen Tagungspunkten. Im Zuge der Verantwortlichkeit des Veranstalters für die Durchführung einer solchen Veranstaltung sieht man den zeitlichen Verlauf der Mitgliederversammlung bei in etwas 75 Minuten. Im Nachgang sieht man sich verpflichtet - entgegen des gewohnten und beliebten anschließendem Beisammensein - das Meeting vor der Szenerie der besonderen Umstände zeitnah zu beschließen. Schon jetzt wirbt der Verein an dieser Stelle  für das Verständnis eines jeden Schützenbruders für diese Vorgehensweise.

 

Tagesordnung

1. Begrüßung

2. Gedenken der verstorbenen Schützenbrüder

3. Protokoll der Herbstgeneralversammlung von 26.10.2019

4. Aufnahme neuer Mitglieder

5. Kassenbericht der Schießgruppe und des Hauptvereins mit anschließender Entlastung des Vorstandes

6. Wahlen

6.1 . Wahl des Oberst und 1. Vorsitzenden

6.2. Bestätigung der Wahl 2 neuer Offiziere für die Kanonierkompanie

6.3. Bestätigung der Wahl eines neuen Offiziers für de III. Kompanie

6.4. Bestätigung der Wahl des neuen Kompanieführers der Jubilarkompanie

6.5. Wahl eines Beisitzers für die II. Kompanie

6.6. Wahl eines Beisitzers für die III. Kompanie

6.7. Wahl eines Kassenprüfers

7. Verschiedenes


Schützen in kleiner Formation am Ehrenmal

Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie die Feierlichkeiten um das 157. Schützenfest in Wadersloh nicht stattfinden konnte, wurde die Gefallenenehrung am Ehrenmal durchgeführt. Am vergangenen Sonntag, 14. Juni 2020 trafen sich der geschäftsführende Vorstand des Vereins mit dem Königspaar Reinhard und Ingrid Ottensmann und ihre beiden Königsoffiziere hierzu im Park der Gemeinde Wadersloh.

Der Oberst und 1. Vorsitzende des Vereins Rudi Vienenkötter wollte unbedingt an einer Tradition festhalten: Die Gefallenenehrung am Ehrenmal.

Der Verein hatte sich bewusst dazu entschieden in diesem Jahr 3 Dinge aufrecht zu erhalten, obwohl ein kleines Virus zur Absage des Traditionsfestes gezwungen hatte. Zum einen war dieses ein am Morgen absolvierter Besuch der Hl. Messe für die 20 Verstorbenen des zurückliegenden Jahres. Zum zweiten hatte man am Vortag ebenfalls in kleiner Formation das Altenheim St. Josef aufgesucht, um bei Menschen zu sein, die es in dieser Zeit besonders schwer haben. Zum dritten wollte man der Gefallenenehrung mit einer Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt festhalten als eine Mahnung an alle Wadersloher im Hinblick auf das besondere Gut des Friedens.

Vienenkötter zeigte in seine Ansprache auf, dass der ewige Wunsch vom friedlichen Zusammenleben der einzelnen Nationen in der Welt noch lange nicht erfüllt ist.

"Die Botschaft der Weißen Rose mit ihrer beispielhaften Zivilcourage gegen eine Diktatur ist auch mehr als 75 Jahr nach Kriegsende noch aktuell" so der 1. Vorsitzende der St. Margarethen-Schützen. Die Gruppe der "Weißen Rose" um die Geschwister Scholl verfasste, druckte und verteilte seinerzeit auf verschiedenen Verbreitungswegen in der Region München insgesamt sechs Flugblätter mit einer Auflage von zuletzt 9000 Exemplaren. Die Geschwister Scholl taten ihre Überzeugung gegen das damalige NS-Regime kund und wurde dafür zum Tode verurteilt.

Auf der Vereinshomepage gibt der Verein jedem seiner Mitglieder sowie jedem Bürger die Möglichkeit den Wortlaut der Gedenkrede ihres Vorsitzenden im Nachgang "mitzuerleben".

Mit Wehmut gab der Redner den wenigen Zuhörern in diesem Jahr zu verstehen, dass sie durchaus für ein Bataillon von mehr als 1.400 Schützen stehen und dass alle gemeinsam es hinbekommen die Tugend des Schützenwesens auch über ein abgesagtes Schützenfest in die Zukunft hinein zu transportieren. 

Eine kleine Abordnung hatte sich im Park zur Gefallenenehrung eingefunden.

Der Oberst und 1. Vorsitzende des Vereins Rudi Vienenkötter hält die Gedenkrede im Park.

Gedenkrede im Park.


Ich vermisse am meisten...

Die Corona-Pandemie hat das öffentliche Leben nahezu auf den Kopf gestellt. Die Frühjahrsgeneralversammlung des Schützenverein St. Margarethen Wadersloh ist bereits ausgefallen. Auch konnte das alljährlich stattfindende Kompaniepokalschiessen des Vereins aus den bekannten Gründen nicht stattfinden. Somit heißt hier in diesem Jahr wohl der Sieger "Covid 19" schmunzelt Egbert Westbomke, Chef der Sportschützen.

 

Sämtliche sogenannte Großveranstaltungen sind bis einschließlich August durch die Landesregierung untersagt worden. Das trifft natürlich auch auf ein Schützenfest zu. Am kommenden Wochenende würde das 157. Schützenfest in Wadersloh stattfinden. Schließlich stellt jedes Schützenfest einen Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben eines Ortes dar, betont Rudi Vienenkötter als Oberst und 1. Vorsitzender der Margarethenschützen. Trotzdem musste man sich bereits im Frühjahr für eine Absage entscheiden.

 

"Sicherlich hat jedermann sein individuelles Highlight im Kontext eines Schützenfestes" merkte Michael Bernzen, Major und 2. Vorsitzender des Vereins an. Das kann ein tolles Gespräch mit einem Klassenkameraden, der speziell für diese drei Tage nach Wadersloh kommt, die ausgelassene Stimmung im Festzelt oder vielleicht sogar der eine oder andere stille Moment sein.

 

Trotz der Festabsage hat der Schützenverein Wadersloh sich auf die Suche nach einigen Stimmen aus der Bevölkerung gemacht, die verraten haben, was sie am meisten vermissen aufgrund der Absage des diesjährigen "Hochfestes" der Margarethen-Schützen.

 

Die 10 Jahre alten Geschwister Nina und Mark Focke aus der Karl-Arnold-Straße gaben folgendes zu verstehen. "Ich vermisse am meisten die Aktionen für die Kinder auf dem Schützenfest und den Umzug um die Kirche, wo man als Kind schon mal mitlaufen kann". Auch ihr Zwillingsbruder Mark vermisst die Kinderkönigsermittlung bei der alljährlichen Kinderbelustigung am Samstagnachmittag des Schützenfestes sowie den Schiess-Stand. Die 12-jährige Jasmin Focke hat es auf den Dosenwerfstand und die Süßigkeiten abgesehen.

Nina und Mark Focke von der Karl-Arnold-Straße

Michael Hassmann ist zu Beginn dieses Jahres mit einem Mitgliedsantrag in den Schützenverein Wadersloh eingetreten. Seit Kindertagen ist er bereits Mitglied im Schützenverein Wadersloh-Geist e.V. In Zeiten des Corona-Virus und den erforderlichen Maßnahmen hält er es für besonders wichtig gemeinnützige Vereine mit einem Mitgliedsbeitrag zu unterstützen. Auf die Frage "Was vermissen Sie in diesem Jahr ohne Schützenfest?" nennt er die Aktivitäten der III. Kompanie, von denen er bisher nur vom begeisterten "Hören-Sagen" weiß.

 

Michael Hassmann - ein neues Mitglied im Schützenverein Wadersloh

Christoph Kleinedieckmann wurde neben Andreas Mense bereits im Frühjahr 2020 von der Kanonierabteilung des Vereins zum Offizier gewählt. Ebenfalls wurde Jens Lübbers von seiner Stammkomapnie (III.) zum Offizier ausgeguckt. Die für den 21.03.2020 terminierte Frühjahrsversammlung des Wadersloher Schützenvereins wurde aufgrund der möglichen Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt. Somit konnte auch keine Bestätigung seiner Wahl stattfinden. Des Weiteren fielen die Offiziersversammlung und die Einkleidung eines potenziellen Offiziers aus. Der Steuerberater hat natürlich Verständnis für die Entscheidung des Vorstandes des Schützenvereins St. Margarethen e.V. zur Absage des Schützenfestes 2020 im Kontext der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung eines Vereins mit über 1400 Mitgliedern. Trotzdem hätte er sich natürlich gerade in diesem Jahr auf ein besonderes Fest freuen dürfen. Die Vorfreude war natürlich sehr groß, aber wir werden gemeinsam alles nachholen, was wir dieses Jahr nicht gemacht haben. "Am meisten vermisse ich jedoch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft auf dem Wadersloher Schützenfest." sagt Christoph Kleinedieckmann.

Christoph Kleinedieckmann vermisst den Zusammenhalt und die Gemeinschaft auf dem Wadersloher Schützenfest.

Die sog. "Jubilarkompanie" des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh existiert bereits seit 1955. Das Treffen der "50-Jährigen" ist zu einer erfolgreichen und festen Einrichtung beim Schützenfest geworden. Die Gemeinde und der Heimatverein sind bei dieser Initiative mit im Boot. Martin Speckmann, Hauptmann im Schützenverein Wadersloh hatte sich mit einigen seiner damaligen Mitschüler vorgenommen für dieses Jahr einmal auf die alljährliche Verantwortung zu verzichten, das Fest einmal aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen und dann 50 Fünfzigjährige im Rathaus zu präsentieren. Leider sind auch diese Idee und die dazu gehörige Vorbereitung einem kleinen Virus zum Opfer gefallen. "Wir scharren schon jetzt ein wenig mit den Hufen und freuen uns auf das kommende Fest." so Speckmann mit etwas Wehmut.  

Martin Speckmann hatte sich vorgenommen das Schützenfest einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

 

Ein Horrido allen Wadersloher Bürgern vom Vorstand des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh.


Das Königspaar Reinhard und Ingrid Ottensmann grüßt die Wadersloher Bevölkerung mit einer Videobotschaft

Das Königspaar Reinhard und Ingrid Ottensmann grüßt unter den diesjährigen Bedingungen der Corona- Epidemie die Mitglieder des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. sowie die Wadersloher Bevölkerung mit einer eigenen Videobotschaft. Klicken Sie hier, um das tolle Video zu sehen. 

Grüße von Reinhard und Ingrid Ottensmann