Vorexerzieren für alle Vereinsmitglieder

Am vergangenen Donnerstag, 12. Mai 2022 haben sich die Offiziere, Vorstandsmitglieder und Schützenbrüder des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. zum alljährlichen Vorexerzieren versammelt.

Geübt wurde auf einem Parkplatz am Posskamp unter Mitwirkung des amtierenden Königspaares Ingrid und Reinhard Ottensmann mit ihrem Hofstaat.

Die musikalische Untermalung wurde an diesem Abend von der Feuerwehrkapelle Liesborn unter der Leitung von Andreas Wolbracht sichergestellt.

Nach dem Üben bestand die Gelegenheit den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Oberst Rudi Vienenkötter und Major Michael Bernzen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Abend.

Das Offizierscorps des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. übt unter der Leitung von Major Michael Bernzen.

Die musikalische Untermalung wurde an diesem Abend von der Feuerwehrkapelle Liesborn unter der Leitung von Andreas Wollbracht übernommen.


Der Kompaniepokal

Am vergangenen Freitag, 13. Mai 2022 ‚kämpften‘ die vier Stammkompanien des Schützenverein St. Margarethen Wadersloh e.V. ab 19 Uhr im Schützenheim um den sog. Kompaniepokal. Der begehrte „Rudi-Sabellek-Pokal“ wird jährlich unter den Kompanien des Schützenvereins Wadersloh ausgeschossen, aber auch hier gab es natürlich in der Vergangenheit eine sog. ‚Coronapause‘.

In einem Ausscheidungsschießen Ende März diesen Jahres hatten sich jeweils 8 Schützen für ihre Mannschaft qualifiziert. Nun galt es gegeneinander anzutreten.

In einem spannenden Wettkampf traten pro Durchgang jeweils 4 Schützen auf der Schießbahn gegeneinander an. Etwa gegen 22 Uhr stand der Sieger des Jahres 2022 endgültig fest. Mit einer Ringzahl von 681 konnte die 2. Kompanie abermals den Wettkampf für sich entscheiden.

Der Oberst und 1. Vorsitzende des Vereins Rudi Vienenkötter dankte in seiner kurzen Ansprache besonders dem Ausrichter und Vorjahressieger der 2. Kompanie sowie der Sportschützenabteilung für ihr Engagement um die Ausrichtung des diesjährigen Wettkampfes.

Zur siegreichen Mannschaft der 2. Kompanie zählten Albert Essel; Bastian Nienaber; Klaus Schnitker; Hubertus Grote; Christian Vienenkötter; Johannes Laukötter; Michael Stratkötter und Jörg Krumkamp. Unter großem Jubel überreichte Rudi Vienenkötter dem Kompanieführer Martin Speckmann den mit Sekt gefüllten Pokal.

Den 2. Platz sicherten sich in diesem Jahr die Jungschützen mit 670 Ringen. Hier konnte der Oberst dem Kompanieführer Tobias Niehüser gratulieren. Den 3. Platz belegte nach Ende des Wettkampfes die 1. Kompanie (668 Ringe), angeführt von ihrem Kompanieführer Ralf Schürjohann. Auf dem Rang 4 landete in diesem Jahr die 3. Kompanie mit einem Ergebnis von 664. Grund zum Jubel hatte man hier allerdings durchaus auch. Da aus den Reihen der Kompanie Tobias Disselkamp mit einer Wertung von 100 Ringen den besten Einzelschützen des Wettkampfes stellt.

Oberst Rudi Vienenkötter lobte den fairen und sportlichen Wettkampf. Mit einem gemütlichen Beisammensein fand der Abend seinen Ausklang.

Blick in die Runde beim Kompaniepokalschießen 2022 im Schützenheim


Frühjahrsgeneralversammlung der Schützen in der Mensa der Sekundarschule in Wadersloh

Mit wenigen Minuten Zeitverzug eröffnete der Oberst und 1. Vorsitzende des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh in der Mensa der Sekundarschule die diesjährige Frühjahrsgeneralversammlung seiner Schützen mit einem deutlichen Lächeln im Gesicht. Seine Freude brachte er zum Ausdruck über die insgesamt 136 Mitglieder, die seiner Einladung gefolgt waren, um an der Zusammenkunft teilzunehmen.

Ein besonderer Gruß galt dem amtierenden König Reinhard Ottensmann und den Herren seines Hofstaates. Gleichzeitig hieß Vienenkötter alle Ehrengäste der befreundeten Vereine sowie aus den eigenen Reihen ganz herzlich willkommen.

Zu Beginn der Versammlung gedachte man aller verstorbenen Schützenbrüder, welche seit der vergangenen Tagung verstorben waren. Der Vorsitzende nahm in diesem Zusammenhang Bezug auf den tiefen Einschnitt einer militärischen Aggression gegen ein unabhängiges Land nach Jahrzehnten des Friedens in Europa.

Es folgten die gängigen Regularien wie Protokoll, Kassenbericht und die Aufnahme neuer Mitglieder, jeweils vorgetragen durch den Geschäftsführer Ulli Fleiter, der an diesem Abend auch den verhinderten Schatzmeister Albert Scherf vertreten hat.

Im Punkt Wahlen, geleitet vom Major und 2. Vorsitzenden Michael Bernzen, wurden die Kompanieführer Egbert Lipke (Schellenbaum), Martin Speckmann (II. Kompanie), Michael Laumann (III. Kompanie) bestätigt. Als neuer Kompaniechef für die Kanonierabteilung wurde Klaus Schnitker an diesem Abend bejaht. Hier galt Bernzens besonderer Dank dem zukünftig scheidenden Hauptmann Reinhold Borgmeier für seine zahlreichen Verdienste für den Verein in der Vergangenheit.

Für die Jungschützenkompanie wird demnächst Oliver Fleiter als neuer Offizier tätig. Auf Vorschlag der Anwesenden wurde ebenfalls Dieter Hartmann für die kommenden 2 Jahre in seiner Position als Kassenprüfer bestätigt.

Anschließend informierte der Oberst die Anwesenden über den geplanten Ablauf des 159. Schützenfestes vom 11. Bis 13. Juni 2022. Unter der Rubrik „Ehrungen“ wurden zahlreiche Ehrungen verdienter Mitglieder vorgenommen, die dem Verein bereits 25 Jahre oder auch 40 Jahre die Treue gehalten haben.

Im Punkt „Verschiedenes“ wurden diverse Terminankündigung bereits für das Frühjahr bekanntgegeben. Aufgrund der straffen Tagesordnung nutzen die Schützen die verbleibende Zeit um noch ein wenig in den Räumen der Sekundarschule an der Winkelstrasse in Wadersloh zu verweilen.

136 Schützenbrüder waren gekommen, um an der Frühjahrsversammlung der Wadersloher Schützen teilzunehmen.

Zahlreiche Ehrungen verdienter Mitglieder, die bereits 25 Jahre oder auch 40 Jahre dem Verein angehören, wurden an diesem Abend geehrt.

Die Wahlen der Frühjahrsversammlung 2022: Oberst Rudi Vienenkötter; Oliver Fleiter; Majestät Reinhard Ottensmann; Michael Laumann; Egbert Lipke; Martin Speckmann; Klaus Schnitker; Major Michael Bernzen (Es fehlt: Dieter Hartmann)


Ergebnisse des diesjährigen Kompaniepokalschießens



Kompaniepokalschießen abgeschlossen

Am vergangenen Wochenende (25.-27.03.2022) fand das Kompaniepokalschiessen des Schützenvereins St. Margarethen e. V. Wadersloh im Schützenheim in Wadersloh statt. Der sogenannte „Rudi-Sabellek-Pokal“ wird eigentlich jährlich unter den Kompanien des Schützenvereins Wadersloh ausgeschossen.

 

In diesem Ausscheidungsschiessen qualifizieren sich insgesamt jeweils die acht besten Schützen einer Kompanie für ihre Mannschaft. An einem gesonderten Abend im Mai wird dann um den eigentlichen Pokal gestochen.

Am Sonntagabend (27.03.2022) wurde diese Qualifizierung für das Kompaniepokalschießen mit großem Erfolg abgeschlossen. Exakt 160 Teilnehmer aus den Reihen des Vereins waren angetreten, um sich zu qualifizieren. So konnten auch auffallend gute Resultate erzielt werden. Alleine 3 Schützen konnten die volle Leistung von 100 Ringen unter Beweis stellen. Zahlreiche neue Schützenschnüre werden auf dem Wadersloher Schützenfest ihren Besitzer finden.

Ausgerichtet wurde dieses Schießen durch die II. Kompanie und die Sportschützenabteilung des Vereins. Seitens der Verantwortlichen wurde die Teilnehmerzahl als ein voller Erfolg gewertet, insbesondere vor dem Hintergrund der zuvor erlebten zweijährigen „Corona-Abstinenz“.

Oberst Rudi Vienenkötter lobte besonders das allgemein disziplinierte und regelkonforme Verhalten aller Besucher der Veranstaltung vor dem Hintergrund der Corona Pandemie.

 

Ein besonderes Augenmerk haben jedoch die Verantwortlichen in diesem Jahr auf die Schützenbrüder gelenkt, welche in der vergangenen Woche sich in einer gesetzlichen Quarantäneanordnung aufgrund einer Coronaerkrankung befunden haben, und die angebotenen Termine nicht wahrnehmen konnten.

Diese werden gebeten, sich kurzfristig bei Christian Vienenkötter (mobil: 01708307725) oder bei Martin Speckmann (mobil: 01714060911) unter Vorlage der Quarantäneanordnung, bzw. des positiven PCR-Tests zu melden. Alsdann besteht die Möglichkeit am Dienstag, 05.04.2022 im Zeitraum von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr nachzuschießen.


Kompanieversammlung der II. Kompanie

Am vergangenen Sonntag , 20. März 2022 fand die Kompanieversammlung der II. Kompanie in den Räumen der Gaststäte Berlinghoff statt. In Vertretung für den erkrankten Hauptmann Martin Speckmann begrüßte Oberleutnant Jörg Krumkamp alle anwesenden Mitglieder der II. Kompanie. Sein besonderer Gruß galt darüber hinaus Oberst Rudi Vienenkötter, dem Major Michael Bernzen und den weiteren Ehrengästen.

Nach einer Überprüfung der erforderlichen Vorgaben im Hinblick auf die Coronaschutzverordnung NRW, hatten sich in Summe 43 Schützenbrüder im Saal eingefunden. Nach einer Schweigeminute für die in der Vergangenheit verstorbenen Mitglieder des Vereins und die Opfer des Ukrainekonfliktes informierte der Major Michael Bernzen die Teilnehmer über die momentanen Planungen des Vereins im Hinblick auf ein Schützenfest 2022. Gleichzeitig eröffnete er allen die Möglichkeit Fragen an den Vorstand zu richten.

Nach wiederum 5 Jahren erfolgreicher Arbeit von Martin Speckmann als Kompanieführer stand satzungsgemäß die Wahl zum Kompanieführer der II. Kompanie an. Hier erfolgte umgehend der Vorschlag den bisherigen Kompanieführer Martin Speckmann wieder zu wählen. In geheimer Wahl wurde dieser durch seine Kompanie zum neuen und alten Chef der Kompanie gewählt. Hier bedarf es nun noch einer Zustimmung der kommenden Frühjahrsgeneralversammlung.

Eine spezielle Einladung zu dieser Versammlung war auch an alle zu ehrenden Mitglieder ergangen, die in der Vergangenheit aufgrund der Coronalage nicht besucht werden konnten. Diese Aufgabe nahm der 1. Vorsitzende und Oberst des Vereins mit Freude wahr.

Nach dem obligatorischen Punkt „Verschiedenes“ schloss Jörg Krumkamp die Zusammenkunft mit einem kurzen Ausblick und einem dreifach kräftigen „Horrido“ auf Schützenart. Die Kompanieversammlung endete traditionell mit einem gemütlichen Beisammensein.

von links: Stv. Kompanieführer Jörg Krumkamp; Manfred Bücker; Markus Weindl; Josef Illigens; Reinhard Kunze; Hermann Baukmann; Ralf Heitvogt; Ralf Döinghaus; Ralf Stuckenschnieder; Manfred Brunnert; Michael Schlieper; Timo Wiedenhues; Major Michael Bernzen; Oberst Rudi Vienenkötter


Der Motor läuft wieder an...

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Oberst und den Schutzmaßnahmen im Kontext von Corona übernahm die amtierende Majestät Reinhard Ottensmann am vergangenen Freitag (18.03.2022) die Aufgabe mit dem 1. Schuss den Königspokal zu eröffnen.

Insgesamt 14 ehemalige Majestäten waren im Schützenheim des Schützenverein St. Margarethen Wadersloh am Freudenberg zusammengekommen um ihren diesjährigen Sieger zu ermitteln.

Geschossen wurde auch hier - wie bei den Damen - auf einen, eigens für den Wettbewerb, von Marc Dohr gebauten Holzvogel.

Die Krone errang in diesem Jahr Jens Gregor (König von 2007) mit dem 32. Schuss, das Zepter die Majestät von 1996 Albert- Josef Fleiter mit dem Treffer No. 78 und der Reichsapfel fiel mit dem insgesamt 82. Schuss durch Ferdi Fleiter.

Im laufenden Wettkampf wurde eine kurze Stärkung serviert. Anschließend sicherte sich Christian Schmeckmann den begehrten Königspokal und damit den diesjährigen Titel um die Königswürde. Oberst Rudi Vienenkötter gratulierte dem diesjährigen Königspokal-Sieger im Namen aller Anwesenden mit einem „Horrido“.

Im Rahmen des Schützenfestes 2022 wird Christian Schmeckmann den Siegerpokal offiziell entgegennehmen können.

von links: Oberst Rudi Vienenkötter; Albert- Josef Fleiter (Zepter); Christian Schmeckmann (Pokalsieger); Jens Gregor (Krone); Ferdi Fleiter (Zepter); Major Michael Bernzen

 

Nur einen Tag später am vergangenen Samstag (19.03.2022) fanden sich die ehemaligen Königinnen des Vereins im Schützenheim am Freudenberg ein, um ihre Königin der Königinnen des Jahres 2022 aus den eigenen Reihen zu ermitteln.

Der Oberst und 1. Vorsitzende des Schützenvereines St. Margarethen Wadersloh e. V. Rudi Vienenkötter schickte als Erste die amtierende Majestät Ingrid Ottensmann ins Rennen um den begehrten Pokal, nachdem einige Maßnahmen im Hinblick auf Corana ergangen waren.

10 Königinnen des Vereins konnte er im Vorfeld im Schützenheim am Freudenberg begrüßen. Bei einem Glas Sekt eröffnete er den Abend und erläuterte den Anwesenden kurz die derzeitige Situation im Verein.

Die erforderliche fachliche Unterstützung seitens der Sportschützen wurde in gewohnter Weise von Albert-Josef Fleiter, Robert Haverkemper und Ferdi Huchtkemper gewährleistet. Diese standen den Damen in einem fairen Wettkampf zur Seite.

Mit dem 28. Schuss sicherte sich die Königin aus dem Jahr 1990 Marianne Schulze Brexel die Krone im diesjährigen Wettbewerb. Nach nur 4 weiteren Schüssen ‚erlegte‘ Britta Illigens, die Majestät aus 1997 das Zepter. Den Reichsapfel erzielte schließlich Rita Spaniel (Königin von 2005) mit dem insgesamt 39. Schuss.

Geschossen wurde stetig im Ablauf der Sitzordnung. Nach einigen Runden servierte der Oberst den anwesenden Damen eine kleine Stärkung, verbunden mit einer kurzen Schiesspause.

Gestärkt und mit dem 118. Schuss - nach zahlreichen weiteren gefallenen Schüssen - sicherte sich Marianne Schulze Brexel den Titel „Königin der Königinnen 2022“ unter dem Jubel aller Beobachter.

Nach der Pokalüberreichung durch Oberst Rudi Vienenkötter und Major Michael Bernzen wurde die siegreiche Gewinnerin Marianne Schulze Brexel in der anschließenden gemütlichen Runde gebührend gefeiert.

Am kommenden Schützenfest-Montag wird auch sie ihre Auszeichnung während des Schützenfrühstücks im Festzelt offiziell entgegennehmen dürfen.

Oberst Vienenkötter zeigte sich mit dem Verlauf der beiden stattgefundenen Zusammenkünfte jetzt unter den Herausforderungen der Corona Pandemie in Übereinstimmung mit den Königinnen und Königen des Vereins sehr zufrieden.

„Wir sind wieder ein Stück weiter auf dem Weg zu einem Schützenfest 2022. Der Motor läuft langsam, aber sicher wieder an“ so Vienenkötter“.

von links: Oberst Rudi Vienenkötter; Rita Spaniel; Marianne Schulze Brexel; Britta Illigens; Major Michael Bernzen


!!!Save the Date!!!

Die erste Kompanie lädt zum Schützen warmUp

 

Wo: Hof Gödecke-Bücker

Römerweg 3

Wann: 29.04.2022

Zeit: 17:00Uhr

Kleiderordnung : Zivil mit Schützenhut

 

Mit guter Hoffnung schauen wir auf den Termin und sind bereit die 3G durch die 3B* zu ersetzen

Dennoch werden wir uns selbstverständlich an die dann gültigen Vorschriften im Kontext der Corona Pandemie halten.

 

* 3B = Bier, Bratwurst und Blasmusik


Saisoneröffnung der III. Kompanie


Kompanieversammlung der II. Kompanie am 20.03.2022

Hiermit laden die Verantwortlichen der II. Kompanie zur Kompanieversammlung am 20.03.2022 um 11.00 Uhr in die Gaststätte Berlinghoff, Freudenberg 5 in Wadersloh ein.

Neben der Wahl des Kompanieführer stehen die Ehrungen der 25- und 40- jährigen Jubilare aus den Jahren 2020 und 2021 auf der Tagesordnung, die wir aufgrund der Pandemiesituation in den letzten beiden Jahren nicht ehren konnten.

Wir freuen uns und hoffen natürlich auch, dass wir nach dieser langen Zeit das Schützenwesen in Wadersloh wieder fortführen und aufleben lassen können.

Selbstverständlich werden wir uns an die dann gültigen Vorschrift im  Kontext der Corona Pandemie halten.

Mit einem dreifach kräftigen Horrido grüßen,

die Offiziere der II Kompanie 


Das diesjährige Kompaniepokalschiessen findet an folgenden Tagen statt:


Schützenvorstände tauschen Gedanken aus

Bereits am 20.01.2022 haben sich die Vereinsvorstände aller Schützenvereine der Gemeinde Wadersloh und auch der Herzfelder Schützenbruderschaft in einer virtuellen Konferenz zu einem zwanglosen Gedankenaustausch getroffen. Zu Beginn wurden einige neue Vertreter begrüßt, die erst kürzlich von ihren Mitgliedern in eine Vorstandsposition gewählt worden waren.

Schon seit vielen Jahren besteht dieser Austausch der Verantwortlichen dieser Schützenvereine in regelmäßigen Abständen. Allerdings hat dieser ‚Schulterschluss‘ in Zeiten der Pandemie noch einmal an Bedeutung gewonnen.

Eingehend wurde jedem Verein eingeräumt die eigene momentane Situation für jeden Anwesenden darzustellen. Im Mittelpunkt des virtuellen Gespräches standen die Ideen im Hinblick auf ein mögliches Schützenfest 2022, nachdem zwei Jahre in Folge die Schützenfeste in der Großgemeinde bedauerlicherweise ausgefallen waren.

Diskutiert wurden darüber hinaus die Optionen, die die Coronaschutzverordnung Nordrhein-Westfalens, in ihrer momentanen Fassung im Hinblick auf mögliche Festveranstaltungen bietet. Allgemeine herrschte in der Unterredung eine große Dankbarkeit in Richtung aller amtierenden Königspaare und Throngefolge der Schützenvereine, die nun aufgrund der Pandemie bereits sehr lange Zeit „durchhalten“.

Bewertet wurde insbesondere die derzeitige Situation der Pandemie vor dem Hintergrund der Mitgliederentwicklung, der einschlägigen Preiserhöhungen, die bei der Durchführung eines Schützenfestes zu erwarten sind. Grundsätzlich steht für alle Anwesenden das Wohl der Mitglieder im Vordergrund. Trotz der unterschiedlichen kalendarischen Zeitpunkte der Wadersloher Schützenfeste im Jahr 2022 besteht Einigkeit darüber, dass man nach zwei ausgefallenen Festen selbstverständlich ein Schützenfest feiern will.

Allerdings ist mit dem momentanen zeitlichen Vorlauf und den weiteren Randbedingungen keine Entscheidung näher einzugrenzen. Nach einem etwa einstündigen Gedankenaustausch verabredete man sich darum zu einem kommenden Treffen zu Anfang des Monats März.

Die Vereinsvorstände aller Schützenvereine der Gemeinde Wadersloh und auch der Herzfelder Schützenbruderschaft tauschten sich vor kurzem virtuell aus.


Absage der Kompanieversammlung der II. Kompanie

Leider lassen es die aktuellen Fallzahlen immer noch nicht zu, unbeschwert eine Kompanieversammlung durchzuführen.

Da die Gesundheit aller im Vordergrund steht, haben die verantwortlichen der II. Kompanie, nach Rücksprache mit dem Vorstand, entschieden, die für den 06.02.2022 geplante Kompanieversammlung der II. Kompanie abzusagen.

Es wird angestrebt,  die Kompanieversammlung vor der diesjährigen Frühjahrsgeneralversammlung durchzuführen. Wann das genau sein wird, hängt natürlich vom weiteren Verlauf des Pandemiegeschehen ab.

Momentan gehen die Planungen Richtung Ende März.

Den neuen Termin werden wir frühzeitig auf der Homepage bekannt geben.


Oberst Vienenkötter überbringt dem amtierenden Königspaar Weihnachtsgrüße

Durch die Corona-Epidemie haben im zurückliegenden Jahr kaum Termine, Veranstaltungen und Ereignisse im Schützenwesen stattgefunden. Umso wichtiger war es dem Oberst und 1. Vorsitzenden Rudi Vienenkötter dem amtierende Königspaar Reinhard und Ingrid Ottensmann die Weihnachtsgrüße des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. persönlich am Tag vor Heiligabend zu überbringen.

Trotz der schwierigen Zeit wünschte er den beiden besinnliche Weihnachten und für das neue Jahr Gesundheit und alles erdenklich Gute, mit der großen Hoffnung auf ein besseres Schützenjahr 2022.

Oberst und 1. Vorsitzenden Rudi Vienenkötter; Königin Ingrid Ottensmann; König Reinhard Ottensmann mit einem kleinen Weihnachtspräsent



Vorstand gratuliert Familie Scalise

Zum 1. Dezember wurden die Gastronomie-Flächen des ehemaligen Restaurants Bomke am Kirchplatz in Wadersloh von der Familie Scalise angemietet.

Neben dem Angebot italienischer Spezialitäten für die Bürger Waderslohs und darüber hinaus sorgt diese Neuigkeit auch beim Schützenverein St. Margarethen e. V. für große Freude.

So haben sich die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes aufgemacht, um der Gastwirtfamilie herzlich zur Neueröffnung ihres Restaurants zu gratulieren. Vorzugsweise froh war man hier über ein neues Domizil für den Verein und insbesondere für die traditionsreichen Vereinsfahnen.

v.li.n.re.: Geschäftsführer U. Fleiter; Schatzmeister A. Scherf; Deborah Scalise; Giovanni Scalise; Major M. Bernzen


Kompanieversammlung der II. Kompanie

Hiermit laden die Verantwortlichen der II. Kompanie zur Kompanieversammlung am 06.02.2022 um 11.00 Uhr in die Gaststätte Berlinghoff, Freudenberg 5 in Wadersloh ein.

Neben der Wahl des Kompanieführer stehen die Ehrungen der 25 und 40 jährigen Jubilare aus den Jahren 2020 und 2021 auf der Tagesordnung, die wir aufgrund der Pandemiesituation in den letzten beiden Jahren nicht ehren konnten.

Wir freuen uns und hoffen natürlich auch, dass wir nach dieser langen Zeit das Schützenwesen in Wadersloh wieder fortführen und aufleben lassen können.

Selbstverständlich werden wir uns an die dann gültigen Vorschrift im  Kontext der Corona Pandemie halten.

Bis dahin wünschen wir allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit und einen guten und gesunden Start in das Jahr 2022

Mit einem dreifach kräftigen Horrido grüßen,

die Offiziere der II Kompanie


Herbstgeneralversammlung der Schützen

Mit wenigen Minuten Zeitverzug konnte der Oberst und 1. Vorsitzenden des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh in der Aula der Sekundarschule die diesjährige Herbstgeneralversammlung des Vereins eröffnen. Für die nur kleine Verspätung hatte eine kurze Einweisung der Teilnehmenden in die Regularien des Coronaschutzes gesorgt. Der Schutz unserer Mitglieder steht für uns eindeutig und alternativlos im Vordergrund macht Oberst und 1. Vorsitzender der Margarethenschützen Rudi Vienenkötter auf Anfrage noch einmal klar.

Der Oberst konnte insgesamt 98 Mitglieder in den Räumlichkeiten begrüßen, die den sogenannten 3 G-Regeln gefolgt waren, um an der Zusammenkunft teilzunehmen. Die zur Verfügung gestellten Räume stellten sich für den Zweck des Vereins an diesem Abend als sehr geeignet heraus.

Sein erster Gruß galt dem amtierenden König Reinhard Ottensmann. Als Ehrengast wurde Pfarrer Martin Klüsener herzlich willkommen geheißen.

Zunächst galt das Augenmerk der Versammlung der Ehrung der Verstorbenen, welche seit der vergangenen Herbst-Versammlung verstorben waren.

Nach den gängigen Regularien wie Protokoll, Kassenberichten und der Aufnahme neuer Mitglieder, vorgetragen durch den Geschäftsführer Ulli Fleiter bzw. den Schatzmeister Albert Scherf wurden den Anwesenden einige vorgesehen Satzungsänderungen, im Wesentlichen, um sich der anhaltenden Pandemie und ihren Folgen zu wappnen, vorgestellt. Nach eingehender Erläuterung durch den Vereinschef erhielten diese eine breite Zustimmung.

Als neuer Schießwart konnte Christian Vienenkötter der Generalversammlung vorgestellt werden. Er folgt damit auf Egbert Westbomke, welcher diesen Posten über 13 Jahre bei den Sportschützen ausgefüllt hatte. Er wurde nach ausführlichen Dankesworten unter großem Beifall von den Schützenbrüdern aus dem Amt verabschiedet.

In einem kleinen Wahlmarathon, geleitet vom Major und 2. Vorsitzenden Michael Bernzen, wurden die Beisitzer Matthias Gregor für die I. Kompanie, Günter Funke für die II. Kompanie sowie Christian Schmeckmann für die III. Kompanie bestätigt.

Auch die Wahlperiode des Beisitzers der Jungschützenkompanie, Johannes Henkelmann war ausgelaufen, da dieser sein 30. Lebensjahr vollendet hat. Hier sieht die Satzung des Vereins ein automatisches Ausscheiden vor. Auf Vorschlag des Kompanieführers der Jungschützenkompanie wurde hier als zukünftiger und neuer Beisitzer Marvin Niehüser bestimmt.

Als neuer sogenannter ‚Platzmajor‘, verantwortlich für den gesamten Aufbau auf dem Schützenplatz, wurde auf Vorschlag des Vorstandes Georg Austermann gewählt.

Im Punkt Verschiedenes wurden zahlreiche Terminankündigung bereits für das kommende Jahr unter Vorbehalt der Entwicklungen der Coronapandemie gemacht.

Aufgrund der in dieser Zeit doch stark minimierten Tagesordnung nutzen die Schützen die verbleibende Zeit um noch ein wenig in den Räumen der Sekundarschule an der Winkelstrasse in Wadersloh zu verweilen.

Oberst Rudi Vienenkötter; Majestät Reinhard Ottensmann; Matthias Gregor; Günter Funke; Christian Schmeckmann; Georg Austermann; Marvin Niehüser; Major Michael Bernzen



50 Jahre als Offizier im Verein tätig

"Natürlich gehört die Ehrung von Offizieren, die so lange im Verein gewirkt haben, auf die Bühne eines Schützenfestes“ machte der Oberst und 1. Vorsitzender der Margarethenschützen Rudi Vienenkötter vor allen Anwesenden klar. Doch diese Möglichkeit gibt uns die Pandemie momentan leider noch nicht.

Darum haben er und Major Michael Bernzen die Gelegenheit eines kleinen Hofstaatfestes mit einem 25-jährigen Thronjubiläum spontan genutzt, um zwei anwesende Offizierskollegen in diesem Rahmen zu ehren.

Antonius Pagenkemper war lange Jahre Hauptmann und Adjutant bei dem verstorbenen Oberst Rudi Sabellek. Nach dessen Amtsverzicht hatte Pagenkemper weiter aktiv in seiner Stammkompanie, der III. Kompanie mitgewirkt und sich hier integriert. Darüber hinaus ist dieser seit Jahrzehnten Mitglied der Schiessgruppe der Margarethenschützen und ein „Mit-Auslöser“ zahlreicher Erfolge der Schiessgruppe im Kleinkaliber- wie auch im Luftgewehrschiessen. Aufgrund seiner herausragenden Kenntnisse im Ablauf eines Schützenfestes hatte Major Michael Bernzen ihn gebeten auch im Ruhestand Sonderaufgaben zu übernehmen. Gemeint ist hier die Unterstützung bei den offiziellen Filmaufnahmen des Vereins.

Bei dem zweiten Jubilar handelt es sich um Albert- Josef Fleiter. Er war unter anderem bereits ein Gründungsmitglied der Jungschützenkompanie im Jahr 1965. Fleiter war 1996 König des Vereins, 1997 und 2002 Sieger des alljährlich ausgetragenen Königspokals. In seiner Tätigkeit als Offizier war er lange Jahre ebenfalls Hauptmann und Kompanieführer der II. Kompanie und wurde aufgrund dessen bei seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst zum Ehrenmajor ernannt. Darüber hinaus dankte der Major ihm für seine Tätigkeit im Schützenkreis Beckum, im Westfälischen Schützenbund, für die Planung von Kreisdelegiertentagen, uvm..

Nach einer kurzen Laudatio durch den Major dankte der Oberst den beiden ausdrücklich für die geleistete Arbeit im Offizierscorps des Schützenvereins St. Margarethen e. V. Wadersloh in über 50 Jahren und überreichte den beiden Jubilaren die seltenen Urkunden im Verein.

 (v. l.) Oberst Rudi Vienenkötter; Albert- Josef Fleiter; Antonius Pagenkemper; Major Michael Bernzen


Sponsoren fördern neue Vereinsfahne

Bei einem Sponsorentermin mit Bürgermeister Christian Thegelkamp und Martin Neitemeier als Vertreter der Bürgerstiftung Wadersloh sowie dem langjährigen Vereinsmitglied Dieter Paßgang hat der Schützenverein St. Margarethen Wadersloh seine neue Vereinsfahne erstmals öffentlich präsentiert. Dabei gab es bei einer gemeinsamen Pressemitteilung der Bürgerstiftung und des Schützenvereins zufolge viel Lob und Anerkennung für das von Fahnen Kössinger im bayerischen Schierling aus dunkelgrünem Brillantsamt mit vorwiegend goldgelben Schriftzügen und Bildmotiven gefertigte Banner.

Zuvor hatten sich nach Angaben von Oberst Rudi Vienenkötter auch die Vorstandsmitglieder bei einem internen Treffen positiv über die inzwischen vierte Fahne der 1863 gegründeten Margarethen-Schützen geäußert. Vienenkötter und Major Michael Bernzen dankten der Bürgerstiftung und Dieter Paßgang, dem heutigen Geschäftsführer des Rewe-Marktes in Soest und früheren Buschkühle-Marktleiter in Wadersloh, für die finanzielle Unterstützung beim Kauf der gut 6000 Euro teuren Fahne.

„Wir freuen uns, dass wir unsere Rücklagen dank Ihrer Hilfen nicht zu stark in Anspruch nehmen mussten und ein echtes Schmuckstück für unseren Verein anschaffen konnten“, sagte der Oberst. Bürgermeister Christian Thegelkamp als Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Wadersloh sowie Dieter Paßgang betonten, man habe das Projekt auch als Zeichen der Heimatverbundenheit und der Bedeutung des Schützenvereins für das Dorfleben sehr gern unterstützt.

Auf der Vorderseite zeigt die neue, mit einer Borte umrandete Vereinsfahne den goldigen Schriftzug Schützenverein St. Margarethen Wadersloh, das goldgelb-rote Wappen der Gemeinde sowie farbige Eichenlaubverzierungen. Auf der Rückseite sticht die von den Worten „Gefestigt durch die Tradition“ und „Gemeinsam in die Zukunft“ umrahmte Heilige Margareta im Strahlenkranz ins Auge. Eichenlaubverzierungen und in einer Ecke ein Kreuz runden das ansprechende Gesamtbild ab.

Die neue Fahne wurde auf Initiative der Fahnenkompanie angeschafft. Sie soll dem stellvertretenden Kompaniechef Mark Wollenhöfer zufolge die bisher beim Schützenfest und besonderen Anlässen präsentierte Fahne von 1900 ablösen, um das in die Jahre gekommene historische Stück zu schonen. Die zweite Fahne, die stets bei Umzügen dabei ist, hatte im Jahr 1980 die allererste Vereinsfahne von 1868 ersetzt.

Wann und in welchem Zusammenhang die neue Vereinsfahne geweiht wird, steht nach Angaben von Rudi Vienenkötter noch nicht fest. „Wir müssen abwarten, wie sich die Coronalage entwickelt. Wir streben auf jeden Fall einen sehr würdigen Rahmen an.“ Schließlich sei eine neue Fahne für einen Verein nichts Alltägliches und die Fahnenweihe erst recht etwas Besonderes. Vienenkötter: „Das zeigt ja auch das Engagement unserer Sponsoren.“

Die Vorderseite der neuen samtgrünen Fahne des Schützenvereins St. Margarethen mit dem Vereinsnamen und dem Gemeindewappen präsentieren (v.l.) der stellvertretende Fahnenkompaniechef Mark Wollenhöfer, Oberst Rudi Vienenkötter und Bürgermeister Christian Thegelkamp als Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Wadersloh, die die Anschaffung der Fahne finanziell gefördert hat.“ (Bild: Bürgerstiftung Wadersloh)

Auf der Rückseite der in Bayern gefertigten Fahne sticht besonders die Margareta im Strahlenkranz ins Auge: (v.l.) Sponsor Dieter Paßgang, Major Michael Bernzen und der stellvertretende Fahnenkompaniechef Mark Wollenhöfer.“ (Bild: Bürgerstiftung Wadersloh)

Bei einem Sponsorentermin hat der Schützenverein St. Margarethen erstmals seine neue Vereinsfahne öffentlich präsentiert: (v.l.) der stellvertretende Fahnenkompaniechef Mark Wollenhöfer, Sponsor Dieter Paßgang, Major Michael Bernzen, Oberst Rudi Vienenkötter und Bürgermeister Christian Thegelkamp als Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Wadersloh, die die Anschaffung der Fahne ebenfalls finanziell gefördert hat.“ (Bild: Bürgerstiftung Wadersloh)


Beförderungen in Coronazeiten in Wadersloh

"Unser Schützenfest abzusagen, ist uns mehr als schwer gefallen“ brachte Oberst und 1. Vorsitzender der Margarethenschützen Rudi Vienenkötter in diesen Tagen noch einmal auf den Punkt.

Trotz des jährlichen Schützenfestes als einem Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde Wadersloh steht die Verantwortlichen des Schützenvereins Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten im Vordergrund hatte der Verein kürzlich klargemacht.

Am vergangenen Mittwoch, 30.06.2021 hatten sich Oberst Vienenkötter und Major Michael Bernzen als Verantwortliche für das Offizierskorps auf den Weg zur III. Kompanie gemacht. Der Major informierte vor Ort die Verantwortlichen der Kompanie nach einer kurzen Begrüßung durch Kompaniechef Michael Laumann über das Vereinswesen mit all seinen Schwierigkeiten im Kontext der zurückliegenden Monate der Pandemie und trat mit den Anwesenden in einen konstruktiven Dialog ein.

Unter normalen Umständen befördert der Verein ausschließlich auf der jährlich im Mai stattfindenden Offiziersversammlung. Aber auch hier hatte die Pandemie in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Natürlich hat sich aufgrund dieser Umstände ein wahrer Stau an Ehrungen angesammelt, die nicht durchgeführt werden konnten.

Allerdings war unter den Anwesenden ein Mitglied der Kompanie, welches bereits im vergangen Jahr durch die Kompanie gewählt worden war, im Herbst 2020 von der Generalversammlung des Vereins bestätigt worden war, aber bisher aus bekannten Gründen nicht befördert werden konnte. Hier war es Oberst und Major ein besonderes Anliegen mit einer außer der Reihe stattfindenden Beförderung Abhilfe zu schaffen. Die Rede ist vom Schützenbruder Jens Lübbers, welcher dann auf Vorschlag des Majors aus den Händen des Obersten sein Offizierspatent zu einer sehr besonderen und ungewöhnlichen Zeit für das Vereinsleben erhielt.

(v. l.) Kompanieführer Michael Laumann; Oberst Rudi Vienenkötter; Fähnrich Jens Lübbers; Major Michael Bernzen

 

Im gleichen Zug wurde von der Vereinsspitze die Kanonierabteilung des Vereins aufgesucht. Gegenwärtig nutzte man den Rahmen einer stattgefundenen Radtour der Einheit am 04.07.2021, denn auch hier waren zwei Schützenbrüder mit einem ähnlichen Werdegang zu verzeichnen. Vor gleichem Hintergrund beförderte Oberst Vienenkötter an dieser Stelle die Schützenbrüder Christoph Kleinediekmann und Andreas Mense jeweils zum Fähnrich und überreichte ihnen ihr Offizierspatent als Einstieg in das Offizierscorps des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V..

Ziel ist es - so Major Michael Bernzen - gegenüber der „Glocke“ den drei Schützenbrüdern den unter gewohnten Umständen lange fälligen Einstieg in das Offizierscorps auf diese Weise zu ermöglichen. Oberst und 1. Vorsitzender der Margarethenschützen Rudi Vienenkötter war sich mit allen Anwesenden über die zu hoffende Einmaligkeit dieser notwendigen Abweichung von den Gewohnheiten des Vereinslebens einig.

(v. l.) Major Michael Bernzen; Fähnrich Christoph Kleinediekmann; Fähnrich Andreas Mense; Kompanieführer Reinhold Borgmeier; Oberst Rudi Vienenkötter


„Rinderwurstaktion“ gut angenommen

Natürlich ist für die Schützen aus Wadersloh auch das diesjährige Schützenfest 2021 ausgefallen. Diese Tatsache wurde - in Abstimmung mit allen in Wadersloh ansässigen Schützenvereinen -  seit langem kommuniziert. Ein besonderes Anliegen war es dem 1. Vorsitzenden und Oberst des Vereins Rudi Vienenkötter, jedoch seine Mitglieder am eigentlichen Wochenende des Wadersloher Schützenfestes nicht ganz und gar „im Regen stehen“ zu lassen.

Aus diesem Anstoß war vor einigen Wochen, vor dem Hintergrund der momentanen Umstände, im Vorstand digital beschlossen jedem Vereinsmitglied eine Rinderwurstmarke und drei Biermarken zukommen zu lassen. Die Biermarken können weiterhin bei den ortsansässigen Gastwirten vom 12.06. bis zum 30.09.2021.

Am vergangenen Wochenende war es nun soweit. Die Verantwortlichen hatten sich am Rathausplatz aufgestellt, um jedem Schützenbruder, der sich blicken ließ, eine Rinderwurst zur Mitnahme zu kredenzen.

Auch hier stand die Sicherheit unmissverständlich am erster Stelle. So wurde ausschließlich mit Masken, Handschuhen und ausreichendem Abstand im Wechsel ‚serviert.‘ Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag stand ein ausreichendes Zeitfenster zur Verfügung, um in den Genuss einer solchen Rinderwurst zu kommen.

Der Abholer wurde bereits am Eingang des Geländes am Rathaus eingewiesen und konnte dann im ‚Drive-in‘- Verfahren ohne sein Fahrzeug zu verlassen eine der beiden Ausgabepunkte anfahren. Hier wurde die Rinderwurst übergeben zusammen mit einer Flasche Bier, auch Senf hat nicht gefehlt.

Zum Abschluss der Aktion am Sonntagmittag waren auf diesem Wege 875 Rinderwürste und eine identische Anzahl an Bierflaschen an den Mann gebracht worden. Egbert Lipke, einer der Verantwortlichen vom Schützenverein Wadersloh, lobte zu diesem Zeitpunkt gegenüber der „Glocke“ die Disziplin der Abholer. So sei es zu keinen nennenswerten Schwierigkeiten, wie Staus oder Menschenansammlungen auf dem Rathausparkplatz oder ähnlichem gekommen.

Rudi Vienenkötter bedankte sich zum Ende der Initiative bei allen anwesenden Unterstützern und zeigte sich von der Resonanz auf die Idee aus diesem Jahr mehr als beeindruckt. Es sei ein schöner Anlass gewesen mit den Schützenbrüdern, wenn auch auf Distanz und zeitlich sehr limitiert, ein weinig in Kontakt treten zu können. Man habe gespürt wie wichtig dies für die Menschen nach einer solchen langanhaltenden und schwierigen Zeit gewesen sei..

An den beiden Ausgabestationen herrschte nahezu durchgängig Publikumsverkehr.

Zur Rinderwurst durfte auch die obligatorische Flasche Bier nicht fehlen.

Zwei eigen Abholstationen waren auf dem Rathausplatz installiert worden, um den Vereinsmitgliedern zu begegnen.


Besuch am Altenheim St. Josef

Nachdem man sich auf Corona am Vorabend hatte testen lassen, besuchten geschäftsführender Vorstand, Königspaar und Hofstaat gemeinschaftlich mit dem Fanfarencorps Wadersloh das Altenheim St. Josef. Hier wurden alle von der Heim- und Betriebsleitung Astrid Thiele-Jerome an der Diestedder Straße 4 herzlich in Empfang genommen. Nach einer kurzen Flaggenhissung mit musikalischer Untermalung durch die „Roten“ ging es in den Garten des Hauses zum gemütlichen Teil.

In einer kurzen Ansprache machte Oberst Vienenkötter deutlich, dass es ihm und seinen Vorstandskollegen eine Herzensangelegenheit sei, die Bewohner des Hauses in dieser Zeit der Pandemie zu besuchen. Seinen Dank für die musikalische Begleitung und die freundliche Einladung brachte er gegenüber Christian Neumann und Frau Thiele- Jerome zum Ausdruck.

Symbolisch wurden auch an diesem Tag eines ausgefallenen Schützenfestes 2021 die Flaggen vor dem Seniorenheim gehisst.

Gemeinsam wurde zum Seniorenheim marschiert.

Königspaar, umrahmt vom Schützenvorstand, Bürgermeister, Einrichtungsleitung und Hofstaat.