Willkommen beim Schützenverein Wadersloh

Wir heißen euch herzlich auf unserer Internetpräsenz willkommen. Wir hoffen, dass ihr euch schnell zurechtfindet und wie gewohnt eure Infos abrufen könnt. Zusätzlich haben wir nun ein Archiv integriert, das in Zukunft alle älteren Beiträge, nach Jahren sortiert, beinhaltet.

 

Herzlicher Schützengruß

Der Vorstand

 


Herbstgeneralversammlung auf dem Hof Oentrup

Die Wahl des besonderen Veranstaltungsortes erfolgte aufgrund der einzuhaltenden Kriterien im Zuge der Pandemie. Nach hinreichender Abwägung der Umstände , war es dem Vorstand der St. Margarethen-Schützen sehr wichtig zu diesem Zeitpunkt den Schützen eine Gelegenheit zur Teilnahme an einer Mitgliederversammlung zu gewähren.

 

 

Folgend der aktuellen Entwicklungstendenz der COVID-19 Fallzahlen in der Gemeinde Wadersloh behält Oberst Vienenkötter auch eine kurzfristige Absage bzw. Verschiebung des Termins vor.

Der Schützenverein St. Margarethen Wadersloh e.V. lädt seine Mitglieder zur Herbstgeneralversammlung am Samstag, 26. September 2020 um 20 Uhr auf den Hof Oentrup an der Mühlenfeldstraße ein. Hierzu hat bereits jedes Mitglied eine persönliche Einladung erhalten. Um eine Anmeldung im Vorfeld wird gebeten.

Die Verantwortlichen bitten jeden Teilnehmer der Zusammenkunft , das ausliegende Schutz- und Hygienekonzept der Veranstaltung, die Hinweisschilder zu den verschiedenen Hygienemaßnahmen sowie das Parkplatzkonzept zu beachten. Im Vordergrund steht hier die durchgängige Sicherstellung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen den anwesenden Personen sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in vorgesehenen Bereichen.

 

Im Kontext der aktuellen Corona Pandemie hatte man bereits die für den März dieses Jahres vorgesehene Frühjahrsgeneralversammlung absagen müssen. Zudem kann auch zum momentanen Zeitpunkt nicht abschließend von einer Frühjahrsgeneralversammlung im Jahr 2021 ausgegangen werden.

 

Mitglieder die bis 14 Tage vor Veranstaltung Kontakt zu Corona-Patienten hatten, die aus einem aktuellen Corona-Hotspot anreisen oder bei denen respiratorische oder sonstige Symptome vorliegen, die im Zusammenhand mit der Corona-Erkrankung bekannt sind werden vom Vorstand des Vereins gebeten auf eine Teilnahme an der Veranstaltung zu verzichten. Das Einverständnis zum hinterlassen der jeweiligen Kontaktdaten vor dem Hintergrund der momentan geltenden behördlichen Vorgaben wird vorausgesetzt.

 

 Die Tagesordnung orientiert sich - laut Oberst und 1. Vorsitzenden Rudi Vienenkötter - in diesem Fall ausschließlich an den wesentlichen erforderlichen Tagungspunkten. Im Zuge der Verantwortlichkeit des Veranstalters für die Durchführung einer solchen Veranstaltung sieht man den zeitlichen Verlauf der Mitgliederversammlung bei in etwas 75 Minuten. Im Nachgang sieht man sich verpflichtet - entgegen des gewohnten und beliebten anschließendem Beisammensein - das Meeting vor der Szenerie der besonderen Umstände zeitnah zu beschließen. Schon jetzt wirbt der Verein an dieser Stelle  für das Verständnis eines jeden Schützenbruders für diese Vorgehensweise.

 

Tagesordnung

1. Begrüßung

2. Gedenken der verstorbenen Schützenbrüder

3. Protokoll der Herbstgeneralversammlung von 26.10.2019

4. Aufnahme neuer Mitglieder

5. Kassenbericht der Schießgruppe und des Hauptvereins mit anschließender Entlastung des Vorstandes

6. Wahlen

6.1 . Wahl des Oberst und 1. Vorsitzenden

6.2. Bestätigung der Wahl 2 neuer Offiziere für die Kanonierkompanie

6.3. Bestätigung der Wahl eines neuen Offiziers für de III. Kompanie

6.4. Bestätigung der Wahl des neuen Kompanieführers der Jubilarkompanie

6.5. Wahl eines Beisitzers für die II. Kompanie

6.6. Wahl eines Beisitzers für die III. Kompanie

6.7. Wahl eines Kassenprüfers

7. Verschiedenes


Schützen in kleiner Formation am Ehrenmal

Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie die Feierlichkeiten um das 157. Schützenfest in Wadersloh nicht stattfinden konnte, wurde die Gefallenenehrung am Ehrenmal durchgeführt. Am vergangenen Sonntag, 14. Juni 2020 trafen sich der geschäftsführende Vorstand des Vereins mit dem Königspaar Reinhard und Ingrid Ottensmann und ihre beiden Königsoffiziere hierzu im Park der Gemeinde Wadersloh.

Der Oberst und 1. Vorsitzende des Vereins Rudi Vienenkötter wollte unbedingt an einer Tradition festhalten: Die Gefallenenehrung am Ehrenmal.

Der Verein hatte sich bewusst dazu entschieden in diesem Jahr 3 Dinge aufrecht zu erhalten, obwohl ein kleines Virus zur Absage des Traditionsfestes gezwungen hatte. Zum einen war dieses ein am Morgen absolvierter Besuch der Hl. Messe für die 20 Verstorbenen des zurückliegenden Jahres. Zum zweiten hatte man am Vortag ebenfalls in kleiner Formation das Altenheim St. Josef aufgesucht, um bei Menschen zu sein, die es in dieser Zeit besonders schwer haben. Zum dritten wollte man der Gefallenenehrung mit einer Kranzniederlegung im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt festhalten als eine Mahnung an alle Wadersloher im Hinblick auf das besondere Gut des Friedens.

Vienenkötter zeigte in seine Ansprache auf, dass der ewige Wunsch vom friedlichen Zusammenleben der einzelnen Nationen in der Welt noch lange nicht erfüllt ist.

"Die Botschaft der Weißen Rose mit ihrer beispielhaften Zivilcourage gegen eine Diktatur ist auch mehr als 75 Jahr nach Kriegsende noch aktuell" so der 1. Vorsitzende der St. Margarethen-Schützen. Die Gruppe der "Weißen Rose" um die Geschwister Scholl verfasste, druckte und verteilte seinerzeit auf verschiedenen Verbreitungswegen in der Region München insgesamt sechs Flugblätter mit einer Auflage von zuletzt 9000 Exemplaren. Die Geschwister Scholl taten ihre Überzeugung gegen das damalige NS-Regime kund und wurde dafür zum Tode verurteilt.

Auf der Vereinshomepage gibt der Verein jedem seiner Mitglieder sowie jedem Bürger die Möglichkeit den Wortlaut der Gedenkrede ihres Vorsitzenden im Nachgang "mitzuerleben".

Mit Wehmut gab der Redner den wenigen Zuhörern in diesem Jahr zu verstehen, dass sie durchaus für ein Bataillon von mehr als 1.400 Schützen stehen und dass alle gemeinsam es hinbekommen die Tugend des Schützenwesens auch über ein abgesagtes Schützenfest in die Zukunft hinein zu transportieren. 

Eine kleine Abordnung hatte sich im Park zur Gefallenenehrung eingefunden.

Der Oberst und 1. Vorsitzende des Vereins Rudi Vienenkötter hält die Gedenkrede im Park.

Gedenkrede im Park.


Ich vermisse am meisten...

Die Corona-Pandemie hat das öffentliche Leben nahezu auf den Kopf gestellt. Die Frühjahrsgeneralversammlung des Schützenverein St. Margarethen Wadersloh ist bereits ausgefallen. Auch konnte das alljährlich stattfindende Kompaniepokalschiessen des Vereins aus den bekannten Gründen nicht stattfinden. Somit heißt hier in diesem Jahr wohl der Sieger "Covid 19" schmunzelt Egbert Westbomke, Chef der Sportschützen.

 

Sämtliche sogenannte Großveranstaltungen sind bis einschließlich August durch die Landesregierung untersagt worden. Das trifft natürlich auch auf ein Schützenfest zu. Am kommenden Wochenende würde das 157. Schützenfest in Wadersloh stattfinden. Schließlich stellt jedes Schützenfest einen Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben eines Ortes dar, betont Rudi Vienenkötter als Oberst und 1. Vorsitzender der Margarethenschützen. Trotzdem musste man sich bereits im Frühjahr für eine Absage entscheiden.

 

"Sicherlich hat jedermann sein individuelles Highlight im Kontext eines Schützenfestes" merkte Michael Bernzen, Major und 2. Vorsitzender des Vereins an. Das kann ein tolles Gespräch mit einem Klassenkameraden, der speziell für diese drei Tage nach Wadersloh kommt, die ausgelassene Stimmung im Festzelt oder vielleicht sogar der eine oder andere stille Moment sein.

 

Trotz der Festabsage hat der Schützenverein Wadersloh sich auf die Suche nach einigen Stimmen aus der Bevölkerung gemacht, die verraten haben, was sie am meisten vermissen aufgrund der Absage des diesjährigen "Hochfestes" der Margarethen-Schützen.

 

Nina und Mark Focke von der Karl-Arnold-Straße

Die 10 Jahre alten Geschwister Nina und Mark Focke aus der Karl-Arnold-Straße gaben folgendes zu verstehen. "Ich vermisse am meisten die Aktionen für die Kinder auf dem Schützenfest und den Umzug um die Kirche, wo man als Kind schon mal mitlaufen kann". Auch ihr Zwillingsbruder Mark vermisst die Kinderkönigsermittlung bei der alljährlichen Kinderbelustigung am Samstagnachmittag des Schützenfestes sowie den Schiess-Stand. Die 12-jährige Jasmin Focke hat es auf den Dosenwerfstand und die Süßigkeiten abgesehen.

Michael Hassmann - ein neues Mitglied im Schützenverein Wadersloh

Michael Hassmann ist zu Beginn dieses Jahres mit einem Mitgliedsantrag in den Schützenverein Wadersloh eingetreten. Seit Kindertagen ist er bereits Mitglied im Schützenverein Wadersloh-Geist e.V. In Zeiten des Corona-Virus und den erforderlichen Maßnahmen hält er es für besonders wichtig gemeinnützige Vereine mit einem Mitgliedsbeitrag zu unterstützen. Auf die Frage "Was vermissen Sie in diesem Jahr ohne Schützenfest?" nennt er die Aktivitäten der III. Kompanie, von denen er bisher nur vom begeisterten "Hören-Sagen" weiß.

 

Christoph Kleinedieckmann wurde neben Andreas Mense bereits im Frühjahr 2020 von der Kanonierabteilung des Vereins zum Offizier gewählt. Ebenfalls wurde Jens Lübbers von seiner Stammkomapnie (III.) zum Offizier ausgeguckt. Die für den 21.03.2020 terminierte Frühjahrsversammlung des Wadersloher Schützenvereins wurde aufgrund der möglichen Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt. Somit konnte auch keine Bestätigung seiner Wahl stattfinden. Des Weiteren fielen die Offiziersversammlung und die Einkleidung eines potenziellen Offiziers aus. Der Steuerberater hat natürlich Verständnis für die Entscheidung des Vorstandes des Schützenvereins St. Margarethen e.V. zur Absage des Schützenfestes 2020 im Kontext der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung eines Vereins mit über 1400 Mitgliedern. Trotzdem hätte er sich natürlich gerade in diesem Jahr auf ein besonderes Fest freuen dürfen. Die Vorfreude war natürlich sehr groß, aber wir werden gemeinsam alles nachholen, was wir dieses Jahr nicht gemacht haben. "Am meisten vermisse ich jedoch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft auf dem Wadersloher Schützenfest." sagt Christoph Kleinedieckmann.

Christoph Kleinedieckmann vermisst den Zusammenhalt und die Gemeinschaft auf dem Wadersloher Schützenfest.

Die sog. "Jubilarkompanie" des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh existiert bereits seit 1955. Das Treffen der "50-Jährigen" ist zu einer erfolgreichen und festen Einrichtung beim Schützenfest geworden. Die Gemeinde und der Heimatverein sind bei dieser Initiative mit im Boot. Martin Speckmann, Hauptmann im Schützenverein Wadersloh hatte sich mit einigen seiner damaligen Mitschüler vorgenommen für dieses Jahr einmal auf die alljährliche Verantwortung zu verzichten, das Fest einmal aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen und dann 50 Fünfzigjährige im Rathaus zu präsentieren. Leider sind auch diese Idee und die dazu gehörige Vorbereitung einem kleinen Virus zum Opfer gefallen. "Wir scharren schon jetzt ein wenig mit den Hufen und freuen uns auf das kommende Fest." so Speckmann mit etwas Wehmut.  

Martin Speckmann hatte sich vorgenommen das Schützenfest einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

 

Ein Horrido allen Wadersloher Bürgern vom Vorstand des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh.


Das Königspaar Reinhard und Ingrid Ottensmann grüßt die Wadersloher Bevölkerung mit einer Videobotschaft

Das Königspaar Reinhard und Ingrid Ottensmann grüßt unter den diesjährigen Bedingungen der Corona- Epidemie die Mitglieder des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. sowie die Wadersloher Bevölkerung mit einer eigenen Videobotschaft. Klicken Sie hier, um das tolle Video zu sehen. 

Grüße von Reinhard und Ingrid Ottensmann


In Wadersloh wehen die (Schützen-)Fahnen

Am vergangenen Dienstag, 09. Juni 2020 trafen sich einige Mitglieder des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. auf ihrem angestammten Festplatz. Natürlich ist das Schützenfest 2020 (Die Glocke berichtete …) aufgrund der Corona Pandemie und der behördlichen Anordnungen und Empfehlungen seit langem abgesagt. Trotzdem kann man in den Augenblicken in denen die Fahnen emporsteigen Traurigkeit und Wehmut in den Gesichtern der Schützenbrüder deutlich erkennen.

 

Das Bild auf der Festwiese wirkt mehr als ungewohnt. Denn eigentlich hätte hier längst ein Festzelt stehen, mehre Getränkestände aufgestellt und einige Schausteller vertreten sein sollen.

 

Oberst Rudi Vienenkötter möchte gerne so etwas wie ein „Überlebenszeichen“ in problematischen Zeiten des Gemeindelebens verbunden mit dem Schützenverein St. Margarethen Wadersloh e. V. setzen und hat somit als einer der Ersten verschiedene Vereinsfahnen, bewusst an dieser Stelle gehisst. Ihm ist es besonders wichtig, dass gerade in dieser Zeit auch die Fahnen der in der Gemeinde Wadersloh ansässigen befreundeten Vereine und Bruderschaften hier am Festplatz wehen. Nur die Übereinstimmung Aller die Schützenfeste für das Jahr 2020 ‚einzufrieren‘ hat diesen geeinten Weg in der Krise realisierbar gemacht.

 

Das Vorstandsmitglied Ralf Schürjohann weist darauf hin, dass ein Schützenleben sich nicht ausschließlich auf das eine große Fest im Jahr allein bezieht. Was nicht transparent ist und was die Schützenbrüder auch nicht unbedingt an die große Glocke hängen wollen, ist das ausgedehnte Netzwerk, das in Zeiten wie diesen hilft und besteht.

 

Der Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. ruft unter anderem aus diesem Grund alle Wadersloher auf, am geplanten Schützenwochenende vom 13. bis 15.06.2020 die Schützenfahnen der jeweiligen Hausgemeinschaft zu hissen. Selbstverständlich gilt auch und besonders in diesem Zusammenhang die Coronaschutzverordnung NRW mit ihren Regelungen in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Schatzmeister Albert Scherf machte unter den Fahnenstangen noch einmal deutlich in wie weit der Ausfall eines Schützenfestes Betroffenheit erzeugt. So musste natürlich auch den Musikkapellen, dem Festwirt, dem Getränkelieferant, den Schaustellern und vielen Weiteren ausgeschlagen werden. „Wir können uns nur bei allen für das Verständnis bedanken. Auch sie haben durch die Absage finanzielle und wirtschaftliche Einbußen.“

 

„Bleiben Sie bitte alle gesund und in guter Laune, es wird wieder besser werden.“ Der Vereinsvorstand der Wadersloher Schützen bedankt sich bei allen Wadeslohern für das ausgeprägte Verständnis und hofft schon jetzt auf eine gute Schützenfestsaison 2021.

Jede gehisste Fahne soll auch ein kleines Zeichen des Dankes sein an die Menschen, die in dieser Krise für die Gemeinschaft besondere Herausforderungen bewältigen.“

Die Fahnenmasten werden auf der Festwiese in Stellung gebracht. Im Vordergrund agiert das Königspaar Reinhard und Ingrid Ottensmann

Mit vereinten Kräften unter dem Kommando von König Reinhard Ottensmann – und in sicherem Abstand – werden die Fahnen gehisst.

Die Fahnen der in der Gemeinde Wadersloh ansässigen befreundeten Vereine und Bruderschaften wehen über dem Festplatz

Die Vereinsfahnen der in der Gemeinde Wadersloh ansässigen befreundeten Vereine und Bruderschaften wehen am Festplatz

Fahnenhissen auf dem Festplatz 2020


Gemeinschaftliche Absage der Schützenfeste

Nach Corona bedingter Absage der Schützenfeste durch die Schützenbruderschaft St. Georg Göttingen, den Schützenverein Diestedde und der Geister Schützen schaffen nun auch die weiteren Schützenvereine der Großgemeinde mit einer Absage ihrer diesjährigen Schützenfeste Fakten.

 

In den letzten Wochen hatten bereits mehrere Abstimmungsgespräche der Vorstände der Wadersloher Schützenvereine aus Diestedde, Liesborn-Göttingen, Lemkerholz-Lemkerberg, Liesborn, Wadersloh und Wadersloh-Geist stattgefunden. Wiederholt hatte man sich hier für eine einheitliche Vorgehensweise unter den Vereinen der Großgemeinde ausgesprochen. Anfänglich war das Meinungsbild noch verhalten optimistisch, die Termine der weiteren Schützenfeste einhalten zu können.

 

„Keiner von uns Aktiven konnte sich bis vor Kurzem einen Sommer ohne sein traditionelles Schützenfest vorstellen“, sagte Stefan Laackmann, der 1. Vorsitzende des Schützenvereins Liesborn e. V..

 

Schließlich stelle jedes dieser Feste einen Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben des jeweiligen Ortsteiles dar, konnte ihm Rudolf Vienenkötter als Oberst und 1. Vorsitzender der Margarethenschützen beipflichten. Aber auch wir haben uns für eine Absage entschieden.

 

Denn auch in der Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts am 25.03.2020 wurde wiederholt der Satz geäußert: „Wir sind am Anfang der Epidemie". Somit gehen auch die Schützenvereine nicht von einem mittelbaren Ende der Krise aus. „Niemand weiß, wie die Situation in einigen Wochen bzw. Monaten aussehen wird. Wir werden alle Veranstaltungen absagen müssen“, ließ Andreas Kuckuck, 1. Vorsitzender des Schützenvereins Lemkerholz – Lemkerberg e. V. durchblicken.

 

Die Notwendigkeit, bereits in diesen Tagen eine Entscheidung zu treffen, ergibt sich einerseits aus den Verbindlichkeiten, die man gegenüber Dritten wie den Tanz- und Musikkapellen, den Festwirten, und vielen weiteren Vertragspartnern eingeht. Alle Verantwortlichen sind sich darüber bewusst, dass man auch eine wirtschaftliche Verantwortung nicht aus den Augen verlieren darf.

 

Aber ausschlaggebend für die gemeinsame Absage war vielmehr die gesamtgesellschaftliche Verantwortung, die man in dieser Situation gegenüber den Schützenschwestern und -brüdern, allen Gästen sowie gegenüber der gesamten Bevölkerung trägt.

 

„Wir haben diese Entscheidung schweren Herzens und in Verbindung mit unserer Gemeindeverwaltung getroffen“, erklärt der Oberst der Liesborner Schützen Karl-Heinz Grothues.

 

Letztendlich sind sich die Verantwortlichen der Vereine einig, dass die momentane Situation und die unvorhersehbare Entwicklung leider kein anderes Vorgehen zulässt. Es ist nicht angezeigt, ein Fest in dieser Größe zu feiern, während möglicherweise zahlreiche Menschen im Krankenhaus aufgrund des Corona Virus um ihr Leben kämpfen.

 

Eine Möglichkeit, die jeweiligen Feste auf einen späteren Termin im Jahreskreislauf zu verschieben, wird allgemein nicht gesehen.

 

Ein besonderer Dank gilt daher allen amtierenden Königspaaren, die sich in Gänze dazu bereit erklärt hatten, ihre Regentschaft aufgrund der außergewöhnlichen Situation zu verlängern.

 

Allen Verantwortlichen war es sehr wichtig, diese schwierige Entscheidung in der Vereinsgeschichte solidarisch gemeinsam auf einem breiten Fundament zu treffen.

 

„Auch jetzt wird niemand von uns den Kopf in den Sand stecken. Wir werden in einiger Zeit darauf zu steuern im kommenden Jahr wieder ein Schützenfest zu feiern“, so Oberst Norbert Pinkerneil vom Schützenverein Lemkerholz – Lemkerberg e. V..


Kompaniepokal 2020 kann nicht wie geplant stattfinden

Die Situation rund um die COVID-19-Pandemie bereitet vielen Menschen in der Gemeinde Wadersloh Sorgen und führt zu Absagen vieler zur Tradition gewordener Einrichtungen.

 

So war für den 17., 20., 21. und 22. März diesen Jahres die Durchführung des bekannten Kompaniepokalschiessens des Schützenvereins St. Margarethen e.V. vorgesehen.

 

Hier sehen sich nun die Verantwortlichen des Vereins ein weiteres Mal in der Verantwortung mit einer Risikoabschätzung einen liebgewordenen Brauch des Schützenwesens in Wadersloh, den Kompaniepokal 2020, zum jetzigen Zeitpunk nicht stattfinden zu lassen.

Somit ist nun in der Gemeinde auch eine erste Sportveranstaltung betroffen. Das Sportschützenwesen in Wadersloh reiht sich mit dieser Absage ein in zahlreiche Schiess-Sportveranstaltungen im Umkreis, die ebenfalls unter den jetzigen Umständen nicht stattfinden können.

 

Mit dieser Vorgehensweise folgt man unter anderem einer Empfehlung der Gemeinde Wadersloh.

 

Alternativ zu einer möglichen Durchführung der Veranstaltung befinden sich vorbehaltlich der Entfaltung der Sachverhalte in Planung und werden falls möglich rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Im Zuge dieser Maßnahme wird auch ab sofort der komplette Übungsbetrieb auf dem Schießstand des Schützenheimes am Freudenberg bis auf Weiteres eingestellt.

Der Vorstand des Schützenvereins St. Margarethen e.V. bittet alle Schützenbrüder und Sportschützen um Verständnis für die vorausschauenden Maßnahmen vor dem Hintergrund das Risiko einer möglichen Infizierung mit des COVID-19-Virus möglichst gering zu halten.


Ausfall der Frühjahrsversammlung des Schützenvereins St. Margarethen e.V.

Die für den 21.03.2020 terminierte Führjahrsversammlung des Wadersloher Schützenvereins wird aufgrund der möglichen Ausbreitung des Corona-Virus abgesagt.

Eine sorgfältige Abwägung der Argumente eines Für und Wider im Hinblick auf die Durchführung der Veranstaltung hat die Verantwortlichen dazu bewegt die anstehende Frühjahrsversammlung zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen.

Der Vorstand des Schützenvereins St. Margarethen e.V. sieht sich hier aber selbstverständlich auch in einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung nach Möglichkeiten zu suchen Menschenansammlungen im Kontext der Ausbreitungsgefahr einzudämmen. Die Verantwortlichen sind sich durchaus der Folgen einer Absage der Zusammenkunft, der sich daraus ergebenden zeitlichen Verschiebung sowie einer vorgesehenen satzungskonformen Durchführung einer Versammlung und der Verschiebung von Themen wie beispielsweise Neuwahlen u.ä. bewusst.

Ohne eine Aussage über die Entwicklung der Umstände treffen zu können geht der Vorstand der Schützen aus momentaner Sicht davon aus die Frühjahrsversammlung zu einem anderen Zeitpunkt, möglicherweise in einer reduzierten Form unter Berücksichtigung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen.


Königinnenpokal 2020

Auf Einladung des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh haben sich am 07. März 2020 22 ehemalige Königinnen des Vereins im Schützenheim am Freudenberg eingetroffen. Erstmalig in der Runde der ehemaligen Majestäten konnte die amtierende Königin Ingrid Ottensmann willkommen geheißen werden. Bereits zum 6. Mal traf man sich in dieser Zusammensetzung um die "Königin der Königinnen" für das Jahr 2020 zu ermitteln.

 

Aus dem interessanten Wettkampf ging infolgedessen Anke Vienenkötter (Königin von 2013/14) als diesjährige Siegerin hervor. Der Major und 2. Vorsitzende des Vereins Michael Bernzen konnte ihr in einer kurzen Siegerehrung den Pokal überreichen und die Glückwünsche des Vereins übermitteln.

 

Im Insignienschiessen konnte sich Ursula Strunk mit dem 31. Schuss die Krone sichern, die Amtsinhaberin Ingrid Ottensmann errang mit dem insgesamt 67. Schuss das Zepter bevor Kathrin Stratkötter den abgeschossenen Reichsapfel in den Händen hielt.

 

Der eingesetzte Holzvogel wurde traditionell von Schützenbruder Marc Dohr angefertigt. Die anwesenden Sportschützen Peter Moltran, Egbert Westbomke und Berthold Stammschröer waren für die fachliche Unterstützung der Majestäten verantwortlich.

 

Am kommenden Schützenfest-Montag wird die disjährige Siegerin Anke Vienenkötter ihre Auszeichnung während des Schützenfrühstücks im Festzelt auch offiziell entgegennehmen können.

 

In der anschließenden gemütlichen Runde wurde die diesjährige Königin der Königinnen in ausgelassener Stimmung gebührend gefeiert.

 

Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Verlauf der 2015 eingeführten Veranstaltung und der Teilnehmerzahl in Einklang mit allen Anwesenden sehr zufrieden.

von links: Oberst Rudi Vienenkötter, Ursula Strunk (Krone), Pokalgewinnerin Anke Vienenkötter, Ingrid Ottensmann (Zepter), Kathrin Stratkötter (Reichsapfel), Major Michael Bernzen

Es zielt die älteste Teilnehmerin des Königinnenpokal-Schiessens Maria Fleiter, Königin von 1972

22 ehemalige Königinnen des Vereins haben sich im Schützenheim am Freudenberg eingefunden. 


Königspokal 2020

Am vergangenen Freitag (06.03.2020) traf sich die rekordverdächtige Anzahl von 25 ehemaligen Königen im Schützenheim des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh am Freudenberg.

Oberst und 1. Vorsitzender Rudi Vienenkötter versprach in seinen Begrüßungsworten den Anwesenden einen spannenden Wettkampf um den eigens von Schützenbruder Marc Dohr gebauten Holzvogel.

Die Krone errang diesjährig Bernd Stratkötter (König 2015) mit dem insgesamt 12. Schuss. Das Zepter sicherte sich Rudi Vienenkötter (König 2013/14). Hier wurden 22 Schüsse gebraucht. Mit dem durchgängig 36. Schuss schoss die Majestät von 2004 Dirk Holtermann den Reichsapfel.

Doch es blieb nicht nur bei einer Rekordteilnehmerzahl. Es stellte sich auch eine Bestleistung bei der benötigten Anzahl der abgegebenen Schüsse, um einen Sieger zu ermitteln, ein. Bereits mit dem 63. Schuss schaffte es Werner Stratkötter als König aus dem Jahr 2002 den sportlichen Wettkampf dieses Mal für sich zu entscheiden.

Vienenkötter gratulierte dem von Spontanität geprägten diesjährigen Königspokal-Sieger im Namen aller Anwesenden mit einem "Horrido" und überreichte ihm den begehrten Pokal. Auf dem anstehenden 157. Schützenfest wird der Schützenbruder Werner Stratkötter diesen auch offiziell aus den Händen von Beate und Chrstian Schmeckmann entgegennehmen können.

Die Unterstützung der Sportschützen wurde an diesem Abend sichergestellt durch Peter Moltran, Heiner Konert und Berthold Stammschröer.

Der mittlerweile 36. Empfang alle ehemaligen Könige des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e.V. fand seinen Ausklang im vertrauten Umkreis im Wadersloher Schützenheim.

von links: Dirk Holtermann (Reichsapfel), Chrstian Schmeckmann, Werner Stratkötter (Königspokalsieger 2020), Oberst Rudi Vienenkötter (Zepter), Bernd Stratkötter (Krone)

Werner Stratkötter - Königspokalsieger 2020

Am 06.03.2020 war die rekordverdächtige Anzahl von insgesamt 25 ehemaligen Königen in das Schützenheim des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh am Freudenberg gekommen.


Impressionen vom Schützenfest 2019

Die Kinderbelustigung

Auch in diesem Jahr wurde das St. Margarethen-Schützenfest traditionell mit der Kinderbelustigung eröffnet. Mit frischen Ideen und einem altbewährten Konzept hat die Abteilung "Kinderbelustigung" des Schützenverein St. Margarethen e.V. das Rahmenprogramm für Kinder und Jugendliche bei optimalen Wetterbedingungen gestaltet. in zahlreichen unterschiedlichen Spiel-Stationen hatte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Chance sich an bewährten und neu angelegten Spielgeräten auf dem Festplatz zu versuchen.

Der Besuch am Altenheim

Kranzniederlegung am Ehrenmal bei Selhorst an der Stromberger Straße

Empfang des Königspaares

Am Schützenfest-Sonntagnachmittag konnten unter dem Jubel aller angetretenen Schützen und Spielleute sowie der Zuschauer das amtierende Königspaar Ludwig Moritz und Nina Recke mit ihrem Hofstaat auf der Freitreppe des Hotel Kampana empfangen werden. Ebenfalls konnte Oberst Rudi Vienenkötter das Silberkönigspaar von 1994 Christian Schmeckmann und Christa Bomke sowie die Jubelkönigin von 1979 Martha Beelmann begrüßen.

Königsschießen

Krönung

Am Schützenfestmontag-Nachmittag hieß es Abschied nehmen für das amtierende Königspaar Ludwig Moritz und Nina Recke. Oberst Rudi Vienenkötter nahm die Krönung des neuen Königspaares Reinhard und Ingrid Ottensmann auf der Freitreppe vor dem Hotel Kampana vor und stellte deren stolzen Hofstaat der Bevölkerung vor.